SpVg will BockumHövel die Lust nehmen

+
Die SpVg Bönen (rechts Gerrit Wiff) verpasste es in Wiescherhöfen in der ersten Hälfte ein Tor zu erzielen. Das soll gegen Bockum-Hövel besser werden.

BÖNEN - Selbst Axel Maurischat weiß, dass ihm sieben Spieltage vor Schluss nur noch Durchhalteparolen bleiben. „Es sind noch 21 Punkte zu vergeben“, sagt der Trainer der SpVg Bönen: „Es muss ja weitergehen. Wir müssen es weiter versuchen.“Und natürlich: „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Und tatsächlich ist für den Vorletzten der Fußball-Bezirksliga ja noch nicht alles verloren. Erinnert sei nur an die Aufholjagd der IG Bönen im vergangenen Jahr, die trotz eines aussichtsloseren Rückstands doch den Klassenerhalt feierte. Der Lokalrivale der SpVg setzte damals zu einer beeindruckenden Serie an und überflügelte die Konkurrenz förmlich. Auf eine längere Erfolgsstrecke hofft auch Maurischat. Doch genau die geht der Rehbusch-Elf ab. Dem Sieg gegen Herringen folgte so auch am vergangenen Wochenende wieder eine Niederlage in Wiescherhöfen (0:1).

Die SpVg tritt auf der Stelle, während die Konkurrenz fleißig punktet. Daran trägt auch Bönens nächster Gegner die SG Bockum-Hövel (Sonntag 15 Uhr/Rehbusch) eine gewisse Mitschuld. Die Hammer verloren am vergangenen Spieltag überraschend gegen Vorwärts Ahlen, das durch die drei Punkte wieder an den Bönener vorbeizog. SG-Co-Trainer Stefan Küritz, den Maurischat in Wiescherhöfen traf, meinte dann auch, dass bei seiner Mannschaft die Luft bereits ein wenig raus sei. Darauf hofft Maurischat nun auch am Sonntag.

Mit seinem Team will er den Bockum-Hövelern, die mittlerweile seit drei Spielen ohne Sieg und auf Rang acht abgerutscht sind, deshalb möglichst schnell die Lust an dem Kick nehmen. „Vielleicht machen die schon ein bisschen Saisonausklang und wollen ein bisschen was ausprobieren. Das müssen wir ausnutzen“, sagt Maurischat.

Der Trainer hat einige Fragezeichen bezüglich der Einsatzmöglichkeit seiner Akteure. Tobias Wittwer, Sedat Cakir (beide Knie), Dominik Sorge (Knöchel), Jörn Holtmann (Leiste) und Niclas Arenz (Becken) plagen sich mit Schmerzen herum.

Das Hinspiel gewann die SG mit 2:1, auch weil die SpVg zu spät auf der Höhe war. Das gilt es zu vermeiden. In Wiescherhöfen war Maurischat mit der ersten Hälfte zufrieden: „Das hätte sich der TuS nicht beschweren können, wenn sie mit ein, zwei Toren Rückstand in die Pause gegangen wären.“ Allein die Bönener vergaben ihre Chancen. - bob

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare