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SpVg verpasst Einzug in die Endrunde

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Von: Jan-Niklas Dalley

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War zufrieden: Cengiz Güner (rechts).
War trotz des Ausscheidens zufrieden: Cengiz Güner (rechts). © Liesegang

Mit zwei Mannschaften traten die Bönener beim Warsteiner Masters an. Während das Team von Trainer Cengiz Güner bereits in der Vorrunde ausschied, schaffte es die Truppe von Marvin Stappert in die Zwischenrunde, scheiterte aber unglücklich im letzten Spiel.

Werl – Von den Ergebnissen wollte sich SpVg-Coach Cengiz Güner nicht täuschen lassen. Obwohl seine Schützlinge beim Warsteiner Hallenmasters auch gegen niederklassige Mannschaften unterlagen, war er ganz zufrieden, wie sich seine Truppe auf dem zweitägigen Turnier präsentierte. Denn beinahe wären die Bönener in die Endrunde eingezogen: „Eigentlich ist es ganz gut gelaufen. Alle hatten etwas Spaß“, sagte der Übungsleiter. „Keiner sollte sich verletzten.“

Das fand auch Co-Trainer Marvin Stappert, der die zweite Mannschaft der SpVg betreute: „Das war eine gute geschlossene Mannschaftsleitung. Wir haben auch taktisch gut agiert. Ich bin auch zufrieden.“

Der Samstag begann direkt mit einer Niederlage. Gegen den Bezirksligisten RW Westönnen unterlag das Team vom Rehbusch knapp mit 0:2. Trotz einer guten Leistung gelang es nicht, sich gegen den stärkeren Konkurrenten durchzusetzen. Dafür konnte die „zweite Garde“ den Westtönnenern einen Punkt stehlen. Nach einem Rückstand kämpfte sich Stapperts Truppe wieder heran. „Dann haben wir gut verteidigt.“ Am Ende stand ein 1:1 auf dem Papier.

Weniger souverän zeigten sich die Bönener in den Duellen gegen den FC Romania Unita 2020. Gegen den C-Ligisten mussten sie gleich zweimal eine Niederlage hinnehmen (4:5, 1:2). „In der Halle sieht das ganz anders aus, wenn nur drei, vier Mann spielen“, meinte Güner, der sich nicht besonders über die beiden Niederlagen ärgerte. Denn am Ende zog ein Team der SpVg sogar in die Zwischenrunde ein.

Entscheidendes Spiel nicht gewonnen

Am Sonntag starteten die Bönener mit einem Sieg in den Turniertag. Gegen den A-Ligisten Eintracht Ickern dominierte die Rehbusch-Elf die Partie und gewann souverän mit 2:0. Darauf folgte ein Unentschieden gegen den TuS Hemmerde (1:1). Nach einem weiteren Sieg und einer Niederlage entschied sich im letzten Spiel des Tages, ob sich die SpVg noch für die Endrunde qualifizieren würde. Gegen Preussen TV Werl musste ein erneuter Sieg her. „Das war ein enges Spiel“, fand Stappert. Obwohl die Bönener alles versuchten, kamen sie nicht über ein 1:1 hinaus. Das war besonders ärgerlich, da ihnen nur wenige Treffer zum Weiterkommen fehlten. „Wir sind gegen Preussen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses rausgeflogen“, so Stappert, der auch mit dem zweiten Turniertag sehr zufrieden war. Denn auch das andere SpVg-Team sorgte in der Lucky-Loser-Runde nochmals für einen Erfolg. Mit 3:1 gewann die Gemeindemannschaft gegen B-Ligist TIU Rünthe. „Wir sind direkt mit 2:0 in Führung gegangen. Es war aber auch ein enges Spiel“, sagte Güner.

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