SpVg vor schweren Spiel bei Vorwärts Ahlen

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Kevin Scheibke (Mitte) half nach seinem Mittelhandbruch zuletzt in der Reserve aus. Jetzt ist er im Urlaub.

BÖNEN -  Vom ersten Rückschritt nach dem Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga möchte sich am Rehbusch niemand verrückt machen lassen. Nach dem 0:3 gegen die Reserve von Westfalia Rhynern will die SpVg Bönen wieder zurück in die Erfolgsspur. Doch beim Auswärtsspiel gegen Vorwärts Ahlen wartet eine schwere Aufgabe.

Der Vorjahresdritte hat seine Mannschaft fast komplett zusammengehalten und gilt vielen als einer der Favoriten auf den Titel. „Rhynerns Trainer Thomas Schneider hat mir gesagt, dass Ahlen eine junge, laufstarke Truppe ist, die bei Balleroberung sofort schnell umschaltet“, warnt SpVg-Coach Axel Maurischat seine Mannschaft. Ebenso wie Bönen kassierte auch Ahlen am vergangenen Sonntag die erste Saisonniederlage. Etwas überraschend unterlag Vorwärts bei Westfalen Liesborn mit 2:3. An der Pleite dürfte die Rote Karte gegen Kapitän Kevin Ortmann mitentscheidend gewesen sein. Er flog in der 45. Minute vom Platz und in der nächsten Viertelstunde danach markierte Liesborn alle drei Tore.

Ortmann fehlt nun gegen Bönen. Aber auch Maurischat muss auf zwei Akteure verzichten. Kevin Scheibke ist im Urlaub, Sören Symmank erst am Spieltag von seiner Klassenfahrt zurück. Dafür steht Niklas Link wieder im Kader. Besonders auf Scheibke hätte der SpVg-Coach gerne zurückgegriffen, vermisste er doch gegen Rhynern einen Stürmer, der Bälle behaupten kann. Thorsten Renk war am Vorsonntag auf sich allein gestellt, hatte zudem bei den hohen Anspielen schlechte Karten.

Obwohl im Angriff chancenlos war Maurischat mit dem Auftritt gegen Rhynern nicht komplett unzufrieden. „Wir haben ja nicht schlecht gespielt“, sagt er: „Es sind Kleinigkeiten, die wir falsch machen. Das wussten wir und das kommt alles noch.“

Dennoch gilt es natürlich, „die Fehler, die wir noch machen“, abzustellen, erklärt Maurischat. So ärgert er sich weiterhin über die Entstehung des ersten Gegentores gegen die Westfalia. „Beim 0:1 müssen wir schneller umschalten. Es kann nicht sein, dass wir nach einem Ballverlust 3:5 spielen“, mahnt der Trainer. - bob

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