Warsteiner Masters

SpVg hofft auf einen Platz als Lucky Loser

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Die SpVg Bönen (hier Neuzugang Arif Suludere) trumpfte beim Masters groß auf. 

Hamm - Die SpVg Bönen, angetreten mit einer gemischten Mannschaft aus den A- und B-Liga-Teams, hat beim Warsteiner Masters in der Halle Pelkum fast für eine  Überraschung gesorgt. Das Team steigerte sich nach einem schwachen Start von Spiel zu Spiel. Am Ende sprang Platz vier heraus. Damit kam die SpVg weiter als Lokalrivale IG Bönen, der in der Zwischenrunde beide Partien verlor.

Die SpVg Bönen, angetreten mit einer gemischten Mannschaft aus den A- und B-Liga-Teams, hat beim Warsteiner Masters in der Halle Pelkum fast für eine Überraschung gesorgt. Das Team steigerte sich nach einem schwachen Start von Spiel zu Spiel. Am Ende sprang Platz vier heraus. Damit kam die SpVg weiter als Lokalrivale IG Bönen, der in der Zwischenrunde beide Partien verlor.

Die SpVg hat damit noch eine kleine Chance auf das Final-Wochenende am 26./27. Januar in Werl. „Von uns war das ein Topturnier, das uns so keiner zugetraut hat“, sagt Trainer Ralf Thiemann ungeachtet davon, ob es mit dem Einzug in die Lucky-Loser-Runde klappt oder nicht.

Dabei ging es für die SpVg in der Vorrunde schlecht los. Die Bönener starteten mit zwei klaren Niederlagen, schafften aber im Derby gegen die IG den ersten Achtungserfolg (1:1) und sammelten in den folgenden Partien weitere sieben Punkte. „Wir haben umgestellt und sind defensiver aufgetreten“, sagte Trainer Ralf Thiemann, der allerdings eine Rote Karte gegen Mohammed Al Kawaz notieren musste.

In der Quali-Runde zeigte die SpVg am nächsten Tag einen starken Auftritt wurde mit zehn Zählern Gruppensieger. „Unsere Siege waren knapp, aber souverän“, so Thiemann Die Zwischenrunde brachte ein Wiedersehen mit dem ersten Gegner Pelkum, gegen den Bönen erst in der Schlusssekunde den 1:1-Ausgleich kassierte, um sich dann aber mit 3:2 im Neunmeterschießen durchzusetzen. Beim 1:3 gegen Oberligist Westfalia Rhynern zeigte die SpVg eine gute Leistung, die sie beim 3:1-Erfolg gegen den Bezirksligisten Mengede 08/20 wiederholte.

Anschließend ging es gegen Yunus Emre HSV um die Qualifikation für die Lucky-Loser-Runde. Bönen hatte Pech, traf unter anderem durch Mohamed Hussein den Pfosten und ließ Möglichkeiten aus. Am Ende stand eine 1:2-Niederlage gegen den B-Ligisten. Als Vierter könnte Bönen aber noch nach Werl nachrutschen. Das entscheidet sich nach der letzten Vorrunde in Meschede am kommenden Wochenende.

Die IG verlor zum Auftakt der Vorrunde gegen Finalist Rot-Weiß Unna mit 0:2. „Danach die Spiele waren besser“, sagte Trainer Ferhat Cerci, der die Mannschaft am ersten Tag betreute. Der Bezirksligist blieb ungeschlagen, „Wir hatten auch in den anderen Spielen mehr Chancen“, sagte Cerci zum 1:1 im Derby sowie zum 2:2 gegen Gruppensieger Pelkum, einem B-Ligisten.

Die IG qualifizierte sich so direkt für die Zwischenrunde, wo allerdings ohne Tor das Aus kam. Durch das parallele Testspiel nur zu fünft unterlag Bönen erst 0:4 gegen Rhynern und dann gegen Pelkum mit 0:2. „Gegen Rhynern war nicht viel zu machen“, sagte Ayhan Sezer, der das Team am Sonntag coachte. Gegen Pelkum hätte seine Mannschaft erneut ihre zahlreichen Chancen nicht genutzt.

SpVg: Steinwachs – Stappert, , Y. Senel, E. Senel, Luboch, Suludere, Gercek, M. Hussein, Öncül, Al Kawaz (beide nur Samstag
IG: Onur – Bozkurt, Göksen Sel. Baslarli, Erk. Baslarli, Saglam, Bouaid (Samstag); Durak – Ser. Baslarli, GöksenTaymaz, Thiemann, Tsekvashvili (Sonntag)

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