SpVg Bönen will in Westönnen nichts anbrennen lassen

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Niklas Link zeigte gegen den TSC Hamm im Abwehrzentrum eine starke Leistung.

BÖNEN -  Bezirksliga (7): RW Westönnen – SpVg Bönen (So., 15 Uhr, Kunstrasen an der Bruchstraße). Mit den Rotweißen und den Schwarzweißen treffen am Sonntag zwei Aufsteiger aufeinander. Der Gast aus Bönen spielte bisher auch wie einer.

Elf Punkte sind für die SpVg zwar ganz ordentlich, aber eben auch nur zwei Zähler vom ersten Absteiger Westfalen Liesborn entfernt. Ganz anders der Gastgeber: Die Mannschaft von der Börde steht mit doppelt so vielen Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, in Tuchfühlung mit dem aktuellen Ligaprimus SV Drensteinfurt.

Ganz realistisch schätzt Bönens Coach Axel Maurischat die Ausgangslage ein. „Der Gegner steht über uns, oder?“, fragt er schelmisch. Allerdings weiß der SpVg-Trainer um die eigenen Stärken. „Wir müssen einfach in der Spur bleiben“, spricht er die Partie gegen den TSC Hamm in der vergangenen Woche an. „Da haben wir ja so gut wie keine Chancen zugelassen.“ Zumindest nicht aus dem Spiel heraus. Die beiden Großchancen von TSC-Spielmacher Anil Yavuz waren Freistöße – „Ersatztorwart“ Steven Steinwachs parierte famos. Auf der Torwartposition hat Maurischat also keine Probleme. Wichtig, denn Marco Behrend ist wegen einer Verletzung noch fraglich, Alexander Berchem noch drei Sonntage gesperrt.

Schwieriger wird es, den Deckungsverband zu besetzen. Innenverteidiger Felix Holtbrügger beklagte unter der Woche eine Grippe. Zurück kehrt wohl Mittelfeldspieler Tobias Wittwer, während Ramazan Dincer Oberschenkelprobleme beklagt, Yusuf Güney nach Weisheitszahn-OP noch schwächelt. Durim Feta ist nach der gelb-roten Karte aus dem Spiel gegen den TSC für das Spiel sowieso gesperrt.

Ob „Chancentod“ Thorsten Renk ein spezielles Torschusstraining absolvieren musste? „Quatsch, wir wollten zwar schon zusammenlegen, ihm einen Blindenhund schenken. Aber mal Spass beiseite – Toto hat´s ja nicht absichtlich gemacht, und das nächste Mal versenkt er dann wieder einen Unmöglichen“, gibt sich Maurischat nachsichtig. Das tut er vielleicht schon morgen gegen den RW Westönnen. - ml

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