SpVg Bönen will Lohauserholz ein Bein stellen

Florian Bednarek, Mehmet Duman
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Florian Bednarek (l.) spielt mit der SpVg Bönen am Sonntag gegen Spitzenreiter TuS Lohauserholz.

BÖNEN ▪ Erst der TSC Hamm – jetzt der TuS Lohauserholz? Die Fußballer der SpVg Bönen wollen auch dem zweiten Aufstiegskandidaten ein Bein stellen.

Keine drei Wochen ist es her, dass sich die Spieler des TuS Lohauserholz nichts sehnlicher wünschten als einen Sieg oder zumindest einen Punktgewinn der SpVg Bönen. Damals stand Bönen vor dem Spiel gegen den TSC Hamm, der sich mit Lohauserholz ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Bezirksliga-Aufstieg liefert. Bönen schaffte ein 2:2 und half Hölzken damit enorm. Eine Dankesgeste wird es auf dem Sportplatz Rehbusch aber nicht geben, denn Lohauserholz, mittlerweile Spitzenreiter der Kreisliga A (1), benötigt dringend alle drei Punkte.

Die SpVg Bönen braucht diese Punkte im Grunde nicht mehr – zumindest für nichts Wichtiges wie Aufstiegs- oder Abstiegskampf. Hergeben will sie Trainer Ralf Thiemann aber nicht. Erst recht nicht nach der schmerzhaften 0:1-Pleite im Derby bei der IG Bönen. Die hat ihm die Stimmung gründlich verhagelt. „Einige haben sich zu sehr in den Vordergrund gespielt, statt sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Das kann ich nicht akzeptieren“, sagte Thiemann – und ließ seine Spieler am Mittwoch im Training erst einmal laufen.

Ralf Thiemann: "Das leichteste Spiel"

Immerhin: Gegen den TuS Lohauserholz ist der Druck nicht so groß wie gegen die IG Bönen. „Der Kopf ist frei. Das wird das leichteste Spiel, denn jeder erwartet einen Sieg des Aufstiegsfavoriten und nicht von uns“, sagt Thiemann. In der Tat: Lohauserholz hat 19 seiner 21 Spiele gewonnen, dabei mehr als 100 Tore geschossen und nur zehn Treffer kassiert. Dass eine solche Bilanz nicht zu einer frühen Meisterfeier führt, liegt am hartnäckigen Widerstand des TSC Hamm, der nur durch zwei Unentschieden gegen SpVg Bönen (2:2) und BV Hamm (1:1) den Platz an der Sonne abgeben musste.

Taktische Umstellungen wird Thiemann im Vergleich zum IG-Spiel nicht vornehmen, sondern nur leichte Korrekturen. Daniel Sadrinna wird diesmal wohl wieder auf der Libero-Position beginnen, weil seine Kopfballstärke im Abwehrzentrum benötigt wird. Wer dafür neben Daniel Friebe ganz nach vorn rückt, lässt Thiemann offen. Die SpVg muss weiterhin auf David Wündisch (noch zwei Spiele Sperre) und Mohamed Hussein (Nasen-OP) verzichten.

Das Spiel beginnt am Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz Rehbusch. Die Spieler treffen sich dort um 13.45 Uhr. ▪ sst

SpVg: Behrend – Sadrinna, Bulion, Da. Sorge, Do. Sorge, Elik, Gniatkowski, Hartmann, Neufeld, Daude, Renk, Friebe, Bednarek, Zimmermann

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