SpVg Bönen will an der Kreisligaspitze überwintern

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Ramazan Dincer fehlt den Bönenern morgen gegen Gurbet Spor im Bergkamener Nordberg-Stadion.

BÖNEN -  Kreisliga A (1): Gurbet Spor Bergkamen – SpVg Bönen. Den Übergang von der Hinrunde zur Rückrunde haben die Spieler der SpVg Bönen gar nicht so richtig mitbekommen. Sie haben am ersten Rückrunden-Spieltag einfach dort weitergemacht, wo sie am letzten Hinrunden-Spieltag aufgehört haben – mit dem Gewinnen

Der 3:2-Erfolg gegen den formstarken VfL Mark war der sechste in Serie für die Bönener, gleichbedeutend der zehnte in den vergangenen elf Spielen. Welche andere Zielsetzung sollte SpVg-Trainer Axel Maurischat für das letzte Spiel des Jahres also ausgeben, als gewinnen zu wollen. „Natürlich spielen wir wieder, um einen Sieg zu erzielen“, sagt er vor dem morgigen Gastspiel bei Gurbet Spor Bergkamen.

Es gibt Sonntag auf dem Kunstrasen des Nordberg-Stadions nicht viel, was nicht für Bönen spricht. Der Tabellenführer befindet sich nicht nur gerade im Formhoch, sondern ruft seit dem ersten Spieltag konstant Leistung ab. „Anders in der letzten Saison haben wir gegen die vermeintlich schwächeren Teams keine Punkte liegen gelassen“, sagt Maurischat. Mit inbegriffen: das Hinspiel gegen Gurbet Spor. Das ging seinerzeit 9:2 für die SpVg aus. Während Bönen (41 Punkte) an der Tabellenspitze gemeinsam mit Verfolger Pelkum (40) seine Kreise zieht, kämpft Bergkamen derweil ums Überleben in der A-Liga. Die Bilanz: Tabellenplatz 14 mit 14 Punkten aus 16 Spielen.

„Wir nehmen die Aufgabe ganz sicher nicht zu leicht“, sagt Maurischat dennoch. Ähnlich wie im Hinspiel, als Bönens schnelle Offensivleute den großen Unterschied ausmachten, möchte Bönens Trainer Bergkamens Hoffnungen auf eine Überraschung klein halten. „Am liebsten wäre es mir, wenn wir Bergkamen 90 Minuten unter Druck setzen. Unsere Stärke ist die Offensive“, sagt er. Neben dem gesperrten Hristos Solakis (Gelb-Rote Karte) wird ihm dafür aber ein wichtiger Akteur fehlen: Stürmer Ramazan Dincer. „Der Kader ist breit genug, um das aufzufangen“, sagt Maurischat. Der bisherige Saisonverlauf gibt ihm da Recht.

Hammer SC – VfK Nordbögge. Erst am vergangenen Sonntag tauschte Nordbögge nach dem 6:3-Heimsieg gegen den TSC Hamm II mit den Hammern die Position. Der VfK ist Tabellenvierter, die Gastgeber aktuell mit zwei Punkten Rückstand Fünfter. „Wir wollen natürlich vor ihnen ins neue Jahr rutschen“, will Nordbögges Spielertrainer mindestens einen Zähler am Pilsholz entführen. Am liebsten aber deren drei, auch weil sein Team das Hinspiel trotz spielerischer Überlegenheit mit 0:2 abgab. „Der HSC macht aus dem Nichts ein Tor“, deutet Juraschuk auf die Stärke der Kontermannschaft aus dem Hammer Süden an. „Sie sind ein guter Aufsteiger, wir begegnen uns morgen auf Augenhöhe, sie sind aber durchaus schlagbar“, so Nordbögges Coach.

Auflaufen wird die Elf des vergangenen Sonntags. Cengiz Güner fehlt, Mark Aschmoneit steht dafür wieder im Kader.

VfL Mark – IG Bönen. Bis auf den verletzten Ali Colakbas hat IG-Trainer Ayhan Sezer alle Mann zur Verfügung. Hinter dem Einsatz von Aman Kuba steht allerdings noch ein Fragezeichen. Ein ganz dickes sieht Sezer auch hinter der Frage, ob das Spiel überhaupt gespielt wird. Mark hat einen Rasenplatz, der bei Wintereinbruch bekanntlich schnell gesperrt wird.

„Wir wollen das Jahr so gut wie möglich abschließen“, so der IG-Coach. Ein Sieg wäre schön: „Aber lassen wir die Kirche im Dorf, mit einem Punkt bin ich zufrieden.“

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