SpVg will Druck auf Mark aufbauen, IG überraschen

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Auf Verteidiger Arman Kuba (rechts) muss die IG beim Spitzenteam in Uentrop verzichten.

BÖNEN - Sven Kaczor muss sich mit seinem Debüt als Trainer des VfK Nordbögge noch gedulden. Sein Team hat an diesem Wochenende in der Fußball-Kreisliga A1 spielfrei. Die IG Bönen spielt beim zuletzt schwächelnden Spitzenteam TuS Uentrop, während Tabellenführer SpVg Bönen nach einer Woche Pause bei Wiescherhöfens Reserve antritt.

TuS Wiescherhöfen II – SpVg Bönen (Sonntag 15 Uhr, Wielandstraße/Hinspiel 0:2). „Wir wollen gewinnen und weiter Druck auf Mark aufbauen“, sagt SpVg-Trainer Hendrik Dördelmann vor dem Duell mit dem Tabellenneunten. Die Spitzenposition in der Liga gefällt den Bönenern augenscheinlich. Doch nach der einwöchigen Pause erwartet die SpVg in Wiescherhöfen ein unbequemer Gegner. Mit einer ausgeglichenen Bilanz (7/2/7, 38:38 Tore) liegt die TuS-Reserve etwas hinter den Erwartungen vor dem Saisonstart zurück. „Wiescherhöfen ist stärker als die Tabelle aussagt“, erklärt auch der SpVg-Coach.

Trotz des spielfreien vergangenen Wochenendes hat die Rehbusch-Elf ein großes Lazarett zu beklagen. Manuel Müller (Handbruch), Sedat Cakir (Fieber), Fatih Korkmaz (schwere Erkältung), Raphael Poljsak (Knieprobleme), Sören Symmank (Oberschenkelverletzung) und Jörn Holtmann (Leiste) pausieren. Lediglich beim Letzteren besteht eine Hoffnung auf einen Einsatz. Sebastian Schneck ist am Wochenende in Hamburg. „Nichtsdestotrotz bin ich guter Dinge“, ist Dördelmann froh über den breiten Kader: „Wir werden eine schlagkräftige Elf stellen. Und gegen Werne haben auch viele gefehlt.“

Das Ziel ist klar: „Wir hatten ein guten Rückrundenauftakt. Den müssen wir bestätigen, auch wenn wir uns gegen Mittelfeldteam ja nicht unbedingt leicht getan haben“, sagt Dördelmann.

TuS Uentrop – IG Bönen (Sonntag 15 Uhr, Im Giesendahl/4:0). Der Spielplan meint es dieser Tage nicht gut mit der IG. In der vergangenen Woche gastierte der VfL Mark (0:4) am Bönener Schulzentrum. Am Sonntag reist die IG-Elf zum TuS Uentrop, der als Tabellenvierter nur einen Platz hinter Mark steht. „Das ist wieder eine hohe Hausnummer“, sagt IG-Coach Sven Kabutke, dessen Mannen sportlich ganz andere Sorgen haben: Mit 14 Punkten aus 19 Spielen strampeln sie im Tabellenkeller gegen den Abstieg.

Um ihre Lage zu verbessern, täten der IG Bonuspunkte gegen ein Spitzenteam durchaus gut. Und Kabutke schürt diesbezüglich die Zuversicht: Denn der Motor des TuS stottert bei zwei Niederlagen und zwei Unentschieden im laufenden Sportjahr noch gehörig. Doch in Sachen ‚Form‘ sieht es bei der IG aktuell nicht viel besser aus. Die Trainingsbeteiligung ist zumeist dürftig. „Dann stimmt am Wochenende natürlich auch die Abstimmung nicht, können keine Spielzüge funktionieren“, sagt Kabutke. Für die Partien in Uentrop fordert er deshalb vor allem eines: „Wir müssen defensiv denken.“ Dabei könnten Positionswechsel oder gar ein abgeändertes Spielsystem helfen, wollen sich Kabutke und sein Trainerkollege Ayhan Sezer taktisch etwas ausdenken.

In Tato Tsekvashvili kehrt ein wichtiger Spieler ins Aufgebot zurück, zudem verfügt die IG mit den Mittelfeldakteuren Coskun Yilmaz und Ersin Celik (BSV Heeren) über neue Alternativen. Fehlen wird dagegen Arman Kuba. - bob/jan

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