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SpVg vor Kellerduell weiter unter Druck

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Von: Tobias Kurz

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In Weddinghofen wieder einsatzfähig: Bönens Spielertrainer Cengiz Güner.
In Weddinghofen wieder einsatzfähig: Bönens Spielertrainer Cengiz Güner. © Baur Boris

Mit Abstiegskampf hat sich von den Verantwortlichen bei der SpVg Bönen vor der Saison kaum jemand beschäftigt. Noch ist das nach dem schwachen Start aber Realität für den Tabellenelften der Fußball-Kreisliga A. Mut macht vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten VfK Weddinghofen (Sonntag, 15 Uhr) der zarte, aber erkennbare Aufwärtstrend.

Bönen – „Wir sind in einer guten Form und haben auf jeden Fall einen Schritt nach vorne gemacht.“, betont SpVg-Spielertrainer Cengiz Güner. Den befreienden 4:0-Sieg in Stockum konnten die Bönener zuhause gegen Westfalia Rhynern II zwar nicht versilbern, das 1:1-Remis am vergangenen Sonntag gab trotzdem Anlass zum Optimismus. „Unser Problem ist die Chancenauswertung. Ansonsten kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagt Güner. „Wir laufen viel, mehr als der Gegner.“

Dass der Druck auf sein Team weiterhin groß ist, ist ihm bewusst. Mit einem Sieg würde Weddinghofen mit den Bönenern gleichziehen und es wäre wieder kuschelig im Tabellenkeller. Der SpVg-Coach ist dennoch bemüht, seine Spieler nicht zu sehr in die Pflicht zu nehmen. „Ich versuche da, einen Mittelweg zu finden“, erklärt er. „Druck kann gut sein, aber auch kontraproduktiv. Das will ich vermeiden.“

Warnung vor dem angeschlagenen Boxer

Das Vertrauen in die zweifellos vorhandene Qualität im Kader ist groß. „Wenn wir an unsere jüngsten Leistungen anknüpfen, werden wir die drei Punkte mitnehmen.“ Güner erwartet eine Weddinghofener Mannschaft, die aus einer tief stehenden Formation auf Konter lauert. Und er warnt: „Angeschlagene Boxer können gefährlich werden.“

Personell entspannt sich die Situation bei der SpVg leicht. Güner und Miles Gottschlich stehen wieder zur Verfügung. Auch Mohamed Elias könnte in den Kader zurückkehren, nachdem er aus disziplinarischen Gründen suspendiert worden war. Er wolle den Linksaußen im Abschlusstraining „noch sehen und dann noch mal mit dem Jungen quatschen“, hält sich Güner bedeckt. „Dann schaue ich, was mein Bauchgefühl sagt.“

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