Bockum-Hövels Standardtor trifft SpVg ins Herz

+
SG-Kapitän Mirko Müller (oben) hielt seine Abwehr zusammen und erzielte nach einer Ecke das Tor des Tages in Bönen. Sören Symmank kommt zu spät.

BÖNEN -  Die cleverere Mannschaft hat die Fußball-Bezirksliga-Partie am Rehbusch gewonnen. In einer Begegnung, die lange wenig Höhepunkte bot, setzte sich die SG Bockum-Hövel mit 1:0 (0:0) gegen die SpVg Bönen durch. Mirko Müller kam bei einer Ecke frei zum Kopfball und platzierte diesen aus elf Metern unhaltbar ins Netz (71.). „Ein schönes Tor“, fand SG-Coach Markus Matzelle: „Wir haben die eine Chance genutzt, der Gegner nicht“ , bilanzierte er trocken.

Bei seinem Co-Trainer Stefan Küritz konnten sich Matzelle und die Bockum-Höveler bedanken, dass sie den Rasen als Sieger verließen. Der Torhüter blieb direkt nach dem Führungstreffer Sieger gegen Kevin Scheibke im Fünf-Meter-Raum, nahm in der 77. Minute dem durchgebrochenen Niclas Arenz den Ball an der Strafraumlinie vom Fuß und wehrte drei Minuten vor dem Ende den Kopfball von Gerrit Wiff mit einem tollen Reflex ab. „Wir haben unsere Chancen nicht weggemacht“, ärgerte sich daher auch Bönens Coach Axel Maurischat. Die vierte richtig gute SpVg-Gelegenheit besaß Tobias Wittwer mit seinem ersten Ballkontakt, doch Tobias Ringk köpfte das Leder in höchster Not über die Latte (64.).

Im Grunde war es aber ein unansehnliches Spiel, das beide Mannschaften boten. Vor allem in der ersten Hälfte kamen die Teams kaum über Mittelfeldgeplänkel hinaus. Bockum-Hövel agierte dort zwar noch gut, weswegen Matzelle seinen Akteuren die reifere Spielanlage attestierte, wurde aber in Tornähe zu ungenau und damit nie ernsthaft gefährlich. Bönens beste Szenen hatte eher Warnschuss-Charakter so wie der zu hektische Volleyschuss von Kevin Scheibke (31.). Bei Küritz’ einziger Unsicherheit nach einem Wiff-Schuss, fehlte Sören Symmank gegen Ringk die letzte Entschlossenheit (33.). Der Verteidiger blockte den Ball vor der Linie.

Nach dem Führungstor hatten die Gäste Platz zum Kontern, spielten in den großen Räumen aber selten effektiv zu Ende. „Das Spiel hätte 2:0 ausgehen können, aber der Ausgleich hätte auch fallen können“, meinte Matzelle: „Der Sieg war etwas glücklich.“ Froh war er über die drei Punkte natürlich trotzdem: „Wir wussten, dass wir das Spiel noch gewinnen mussten, um ganz sicher zu sein.“ - bob

SpVg: Behrend – Öncül, Sorge, Link, Güney – Akman, Wiff – Symmank, Renk – Cakir (64. Wittwer), Scheibke (74. Arenz)

SG: Küritz – Gründler, Ringk, Müller, Kaczor – Löwen, Ihl – Wieland, Uysal (84. Menzel), Niewalda (70. Steinke) – Orlowski (40. Wolhrath)

Tor: 0:1 Müller (70.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare