Fußball

SpVg-Rumpfelf chancenlos gegen Uentrop

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Dominik Sorge stand mit der SpVg gegen Uentrop auf verlorenem Posten.

Bönen - Mit gesenkten Häupter gingen die Fußballer der SpVg Bönen nach dem Schlusspfiff vom Platz. 90 einseitige Minuten bei der auch in der Höhe  verdienten 0:5 (0:1)-Niederlage gegen den TuS Uentrop hatten allen Akteuren am heimischen Rehbusch die Laune verdorben.

„Im Moment ist der Wurm drin, aber wir kommen da wieder raus“, meinte der spielende Co-Trainer Dominik Sorge nach der Partie, in der den verbliebenen einsatzfähigen Bönenern die Grenze aufgezeigt wurde.

Wie schon in den vergangenen Wochen lief das letzte Personal bei der SpVg auf, darunter mit Ramazan Özdemir und Robin Gessinger nur zwei Offensivkräfte. Und auf dem Feld waren auch nicht alle fit, wie Sorge erklärte. Die Bönener versuchten mit einer defensiven Taktik die Räume eng zu machen, was ihnen auch gelang. Doch leichte Fehler machten es den Uentropern trotzdem leicht. So musste der Keeper Rasool Ali Asl, der Patrick Heller hervorragend vertrat, schon in der Anfangsphase zweimal eingreifen. Ein weiterer Ballverlust führte nach einer Viertelstunde jedoch zum 0:1. Pascal Westermann eroberte auf der rechten Seite das Spielgerät, startete bis zur Außenlinie durch und bediente mustergültig den Torschützen Sebastian Jakob.

Asl musste bis zum Wechsel noch zweimal gegen die frei vor ihm auftauchenden Jan Niklas Ortmann (32.) und Jakob (36.) in höchster Not retten. „Rasool hat dafür gesorgt, dass es nicht noch höher wird“, lobte Sorge.

Kurz vor der Pause hätte die Partie sogar kippen können, wenn Justin Sporkert bei einem plötzlichen Konter nicht am TuS-Keeper gescheitert wäre und Gessinger seinen Gegenzug nach einer Balleroberung mit Ramazan Özdemir besser ausgespielt hätte.

„Wir haben den Gegner vielleicht unterschätzt“, passte Sven Pahnreck die doch etwas behäbige Vorstellung gegen die ersatzgeschwächten Gastgeber nicht: „Nach der Pause hatte Bönen aber nicht den Hauch einer Chancen. Wir haben bis zuletzt ruhig gespielt“, war er mit der zweiten Hälfte wesentlich zufriedener.

Die begann für Uentrop allerdings auch wie gemalt. In der 48. Minute legte Yusuf Senel bei einer zu hektischen und zu kurzen Befreiungsaktion Simon Schliewe den Ball an der Strafraumgrenze auf den Fuß, der eiskalt zum 0:2 abzog. Fünf Minuten später erhöhte Pascal Westermann nach einem Pass in die Gasse. Spätestens jetzt gingen bei Bönen die Köpfe runter, „und die kriegen wir bei unserer Personalsituation nicht wieder hoch“, hatte Sorge Verständnis für seine sich der Niederlage fügenden Mitspieler. Zumal nach einer Stunde auch die Kräfte beim Gastgeber ausgingen. Uentrop hätte viel höher gewinnen müssen, traf aber nur noch durch Jakob nach schöner Vorarbeit von Jonas Holtsträter (70.) und Marvin Madesta (81.), dem ein feiner Spielzug vorausging, bei dem die SpVg allerdings lediglich Spalier stand. J bob

SpVg: Asl – Y. Senel, Sorge, Holtmann, Gercek – Elik – F. Bednarek (65. D. Bednarek), Akkaya, Gessinger – Özdemir (63. Al Kawaz)
TuS: Gerwin – Ortmann (65. Schmalz), Kokollari (46. Zerna), Bertram, Holtsträter – Nölle, Schliewe – Breiling (46. Deventer), Jakob, Madesta – Westermann
Tore: 0:1 Jakob (15.), 0:2 Schliewe (48.), 0:3 Westermann (53.), 0:4 Jakob (70.), 0:5 Madesta (81.)

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