Fußball

SpVg entwickelt Heimkomplex

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Das Bönener Mittelfeld um Hakan Elik fand zu lange keinen Zugriff auf die Heessener.

Bönen - Die SpVg Bönen wird in dieser Saison mit dem eigenem Platz am Rehbusch nicht warm. Das 2:3 (0:1) gegen den SVE Heessen war bereits die fünfte Heimniederlage im sechsten Spiel zuhause. „Wir müssen lernen genauer zu spielen“, ärgerte sich Trainer Hendrik Dördelmann über zu viele leichte Ballverluste.

Das war aber nicht das einzige Problem des Gastgebers an diesem Sonntag. „Wir waren in der ersten Halbzeit viel zu passiv in den Zweikämpfen und im Spiel nach vorne. Wir hatten vorne nicht viel anzubieten“, sprach der SpVg-Coach von einer „insgesamt verdienten Niederlage“.

Die Bönener kamen nur schwer in die Partie. Der Tabellenzweite aus Heessen übernahm schnell die Kontrolle und gab die ersten Warnschüsse ab. Dennoch geriet die SpVg etwas unglücklich in Rückstand. Eine per Kopf geklärte Ecke, landete genau bei Dawid Franica, der aus rund 25 Metern ins linke Ecke traf (17.). Torhüter Patrick Heller sah dabei nicht gut aus, der verdeckte Ball sprang aber kurz vor ihm auf. Heessen verpasste es im Anschluss, seine Überlegenheit zum zweiten Treffer zu nutzen. Nach etwa einer halben Stunde war Bönen immerhin soweit, den Gegner zu neutralisieren. Offensiv fand der Gastgeber nicht statt.

Direkt nach dem Wechsel legte der SVE das 0:2 nach, als Lennard de Graaf auf rechts durchbrochen war und Kevin Messner bediente. Nach etwa einer Stunde erhöhte Hüseyin Bambil auf 0:3 – wieder hatte de Graaf von außen vorbereitet.

Die Partie schien entschieden. „Unerklärlicherweise machen wir aber nach dem dritten Gegentor den einen Schritt mehr“, sah Dördelmann eine kleine Steigerung seiner Mannschaft. Die Gäste ließen allerdings auch Chancen aus und luden Bönen in Form eines Fehlpasses von Keeper Jannik Meeß zu Niclas Arenz zum 1:3 ein. Justin Sporkert hatte letztlich keine Mühe (72.). „Wir haben vergessen die Tore zu machen und dann wecken wir den Gegner auf“, meinte SVE-Coach Jürgen Welp.

Zwei Minuten später hieß es sogar 2:3, als Arenz einen umstrittenen Elfmeter nach einem vermeintlichen Handspiel von Benedikt Vogel verwandelte. „Dann wurde es noch mal heiß“, sagte Dördelmann – aber wohl eher nur lauwarm. Denn Bönen versuchte zwar, den Ausgleich zu erzwingen, die großen Chancen dazu waren jedoch nicht vorhanden.

SpVg: Heller – Y. Senel, Stappert, Güner, E. Senel – Elik (D. Bednarek), Akkaya (55. Nolte) – Sorge, Arenz, Gessinger – Sporkert
SVE: Meeß – Böhme, Vogel, Giffey, Franica – Bergholz, Meschede (85. Strickmann) – de Graaf (78. Sachweh), Messner, Isikli – Bambil (75. Steinke)
Tore:  0:1 Franica (17.), 0:2 Messner (48.), 0:3 Bambil (65.), 1:3 Sporkert (72.), 2:3 Arenz (74./Handelfmeter)

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