Nur SpVg Bönen mit souveränem Auftritt in der ersten Pokalrunde

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Ibrahim Yörük erzielte per Abstauber das 2:0 für die IG Bönen.

BÖNEN -  Die IG Bönen hat einen holprigen Start in die Saison 2014/2015 erwischt. Gegen den zwei Klassen tieferen SKC Maroc Hamm taten sich die Schützlinge von Coach Ayhan Sezer in der ersten Kreispokalrunde schwer und wendeten erst mit dem 3:2-Siegtreffer in der 90. Minute eine Verlängerung ab.

IG Bönen – Maroc Hamm 3:2 (1:0). Gegen die extrem tief stehenden Gäste ließ die IG vor allem Treffsicherheit vermissen. Nach einer blutleeren Anfangsviertelstunde erzielte Erkan Vakifli mit der ersten richtigen Torchance die Führung (17.). Danach verpassten die Gastgeber es aber, den Sack zuzumachen. Riesenchancen von Laye Toure (18., 26.), Thiemann (32., 34., 45.) und Vakifli (45.) blieben ungenutzt.

„Gegen ein Kreisliga C-Team muss man souveräner sein und seine Chancen nutzen“, bemängelte Sezer. In die zweite Hälfte startete die IG gut, bereits in der 54. Minute erhöhte Ibrahim Yörük per Abstauber auf 2:0. Doch in der 61. Spielminute unterlief Coskun Gökce ein kapitaler Bock, als er Mustapha Boutakyout anschoss und der Ball anschließend ins Tor sprang. Trotz Dominanz der Hausherren folgte der nächste Schock. Nach einem langen Ball schoss erneut Boutakyout das 2:2. Doch die Belagerung des Maroc-Strafraums wurde in der Schlussminute durch den Treffer von Hakan Demir belohnt.

IG: C. Gökce – Özgüc, Duman, Kuba (61. Isik) – Demir, Bölükbasi (61. A. Gökce), Toure, Dogan, Thiemann (76. Batak) – Yörük, Vakifli

Tore: 1:0 Vakifli (17.), 2:0 Yörük (54.), 2:1 Botakyout, 2:2 Boutakyout (80.), 3:2 Demir (90.)

SpVg Bönen löst Pflichtaufgabe

SV Bausenhagen – SpVg Bönen 1:4 (0:1). Es war nicht mehr als eine Pflichtaufgabe, aber die SpVg Bönen hat sie souverän gemeistert. Mit 4:1 (1:0) setzte sich der frischgebackene Bezirksligist gegen den eine Klasse tiefer kickenden SV Bausenhagen durch. Die Bönener zeigten eine überzeugende Leistung, ohne dabei zu glänzen. „Es gibt sicher noch Luft nach oben, aber wir haben absolut verdient gewonnen“, resümierte Bönens Coach Axel Maurischat. Tatsächlich dominierte die SpVg die Partie und wurde in der 40. Minute durch den Führungstreffer von Hakan Elik belohnt, der nach Flanke von Malik Öncül einköpfte. Die Gastgeber hatten den Bönenern kaum etwas entgegenzusetzen und so erzielte folgerichtig Thorsten Renk, von Niclas Arenz in Szene gesetzt, das 2:0 (59.). David Wündisch erhöhte zehn Minuten später auf 3:0 und Niclas Arenz traf nach schöner Einzelaktion zum 4:0 (78.). Der Bausenhagener Ehrentreffer durch Matthias Wegener (90.+1) schmälerte Maurischats gute Laune nicht wirklich. „Wir haben versucht, das Spiel zu machen und einige gute Ansätze gezeigt“, lobte der Trainer auch angesichts der Platzverhältnisse.

SpVg: Behrend – Öncül, Lehnertz (46. Gözütök), Güney (46. Akman), Dördelmann, Wündisch, Symmank, Elik, Renk (62. Holtbrügger), Arenz, Dincer

Tore: 0:1 Elik (40.), 0:2 Renk (59.), 0:3 Wündisch (68.), 0:4 Arenz (78.), 1:4 Wegener (90.+1)

Nordbögge scheitert im Elfmeterschießen

SSV Hamm – VfK Nordbögge 6:5 n. E. (1:1). In die Verlängerung musste der VfK Nordbögge gestern gegen den B-Ligisten SSV Hamm. „Wir tun uns momentan schwer“, urteilte Spielertrainer Dennis Juraschuk anschließend über das Pokalaus im Elfmeterschießen. Dabei wurde Sven Kaczor zum „tragischen“ Helden des Spiels. Zunächst hielt er seine Nordbögger durch den 1:1-Ausgleich (52.) überhaupt im Rennen, dann verschoss Kaczor den ersten Elfmeter.

Alexander Stienen hatte die Gastgeber in der 17. Minute in Führung geschossen. „Es war ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung, die Hammer haben unsere Viererkette einfach überlupft“, erklärte Juraschuk, der seinen schmalen Kader gestern mit Dennis Hallscheidt, Philipp Preiß und Fitti Stura aus der Reserve aufstockte, zum Rückstand. Kurz nach dem Seitenwechsel traf Kaczor. Jonas Wiggermann legte einen Flankenball von Juraschuk auf den Routinier ab, der ins rechte untere Toreck traf.

„Wir hatten weitere Chancen durch Kaczor und Wiggermann“, sagte der Spielertrainer, „aber die Hammer blieben auch immer gefährlich bei Kontern. Juraschuk bedankte sich beim Personal der Reserve: „Die habe ordentlich gespielt – an ihnen lag es nicht.“ - krz/ml

VfK: Heller – Wöllert, Kaczor, Müller (60. Preiß), Güner, v. Glahn, Wiggermann, Schneck, Hallscheidt (95. Stura), Juraschuk, Poljsak (46. Aschmoneit)

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