SpVg-Kapitän Wittwer: „Es läuft derzeit optimal“

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Tobias Wittwer ist der neue Kapitän der SpVg. Er erwartet eine sehr ausgeglichen Kreisliga A1.

BÖNEN -  Das Abenteuer Bezirksliga war nur ein kurzes, der Abstieg nach nur einem Jahr Zugehörigkeit hatte aber weitreichende Folgen für die SpVg Bönen. Der neue Kapitän Tobias Wittwer über sein neues Amt, den neuen Trainer und die Ziele in der kommenden Fußball-Kreisliga A1.

Die vergangene Saison ging nicht nur wegen des Abstieges unschön zu Ende, die Mannschaft brach auch auseinander. Ist das Kapitel mittlerweile überwunden?

Tobias Wittwer: Das ist längst kein Thema mehr und vollkommen raus aus dem Kopf. Auch weil die Mannschaft fast komplett neu ist, spricht keiner mehr darüber. Und das ist ja auch gut so.

Es gab in der Sommerpause einen großen Umbruch. War es schwierig, so viele Neuzugänge zu integrieren?

Wittwer: Das sind zwar viele Neue, aber man kennt sich ja trotzdem. Fast alle haben auch schon in Bönen gespielt, in der Jugend zum Beispiel. Die Stimmung ist auf jeden Fall gut – und die Trainingsbeteiligung auch. Es läuft derzeit optimal. Nur die Ergebnisse hinken ein bisschen hinterher. Aber das wird sich ändern.

Mit Hendrik Dördelmann ist auch der Trainer neu. Sie haben mit ihm noch selbst zusammengespielt. Ein ungewohntes Gefühl?

Wittwer: Eigentlich nicht, denn Hendrik hat sich auch damals als Spieler eingeschaltet und viel mit Aki ( der frühere SpVg-Trainer Axel Maurischat, Anm. d. Red.) zusammen gemacht. Und er war er auch schon Co-Trainer, als er seine Fußverletzung hatte.

Sie sind jetzt der neue Kapitän. War es eine Überraschung, dass die Wahl auf Sie fiel?

Wittwer: Dadurch, dass nicht so viele Spieler geblieben sind und ich einer bin, der relativ vorweggeht und auf und neben dem Platz spreche, war ich nicht überrascht.

Wo sehen Sie ihre Aufgaben als Kapitän?

Wittwer: Ich versuche, dass in der Mannschaft keine Probleme aufkommen und das Miteinander zu fördern, damit sich eine Mannschaft zusammenfindet. Der Charakter macht zehn Punkte in der Saison aus, wenn jeder für den anderen kämpft.

Was ist denn von der SpVg in dieser Saison zu erwarten?

Wittwer: Die Liga ist sehr ausgeglichen. Es gibt fünf, sechs Mannschaften, die oben mitspielen werden. Der BVH, Stockum, Werne und Uentrop als Vize-Meister sowieso. Vielleicht gehören wir auch dazu. Wir haben jedoch ein schweres Auftaktprogramm. Bei der HSV III weiß man am Saisonbeginn nie, was aus der Landesliga kommt. Der BVH spielt seit Jahren oben mit – nie ganz, aber die sind immer sehr unbequem zu bespielen. Und Werne ist haushoher Favorit, wird von vielen genannt. Wir wollen zwischen Platz vier und sechs landen. Aber für den Aufstieg kommen wir wohl nicht in Frage, wir müssen uns erst erstmal richtig einspielen. Das wird allerdings noch dauern.

Das vollständige Interview steht in der Mittwochsausgabe des Westfälischen Anzeigers.

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