SpVg-Keeper Behrend: „Wir sind bereit“

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SpVg-Torhüter Marco Behrend freut sich auf die Bezirksliga und den Konkurrenzkampf mit Neuzugang Alexander Berchem.

BÖNEN -   Der Saisonstart steht vor der Tür:. Für die SpVg Bönen bedeutet das nach vier Jahren die Rückkehr in den überkreislichen Fußball. Marco Behrend führte die Mannschaft als Kapitän zum Aufstieg. Im Gespräch mit Boris Baur sprach er über seine Erwartungen, kleine Probleme in der Vorbereitung und den neuen Konkurrenten im Tor.

Noch wenige Tage, dann gibt es am Rehbusch wieder Bezirksliga-Fußball. Wie groß ist die Vorfreude?

Marco Behrend: Die Vorfreude ist sehr groß. Alle haben sich danach gesehnt in den letzten paar Jahren, wo wir oben mitgespielt haben. Und auch das Umfeld freut sich, dass hat man beim Pokalspiel am Sonntag gegen Mühlhausen gesehen. Bezirksliga ist was Besonderes.

Die SpVg hat in den Vorjahren Platz zwei und eins belegt. Ist Bönen reif für die neue Liga?

Behrend: Auf jeden Fall. Durch die Verstärkungen sind wir noch besser geworden. Wir sind bereit und werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Was muss die SpVg im Vergleich zur vergangenen Saison noch verbessern?

Behrend: Wir müssen unser taktisches Verhalten definitiv verbessern. In der Kreisliga sind wir mit unserer Spielweise einigermaßen durchgekommen. Doch in der Bezirksliga sind andere Kaliber. Wir haben im Training schon ein paar Varianten eingeübt, und das hat in den Testspielen und in den Pokalspielen schon ganz gut geklappt.

Sie hatten die Neuzugänge schon kurz angesprochen. Wie ist der Eindruck?

Behrend: David Wündisch ist ein super Fußballer, das hat er ja schon damals bei uns gezeigt. Niklas Ling finde ich überragend. Bei ihm sieht man, dass er mit Preußen Münster A-Jugend-Bundesliga gespielt hat. Ismail Oturak ist ein kleiner Wadenbeißer. Der hängt sich immer voll rein. Und Durim Feta ist ein überragender Fußballer, der hoffentlich bald spielen kann. Die Neuen haben auf jeden mehr Qualität gebracht.

Einer der neuen ist Torwart Alexander Berchem. Nach langen Jahren wieder ein ernsthafter Kontrahent für sie im Kampf um die Nummer eins. Wie ist das Gefühl?

Behrend: Er hat gegen Mühlhausen eine überzeugende Leistung gezeigt. Wir ergänzen uns gut. Er ist ein ernstzunehmender Konkurrent. Sonst war das ja auch Lalala. Und Tim Faber hatte wegen seines Handballs auch nicht die Zeit. Jetzt sind wir doppelt gut aufgestellt.

Zum Auftakt wartet mit Sassenberg ein Aufsteiger, danach folgt mit Lippstadt II ein weiterer. Ein guter Start?

Behrend: Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Da kann man sagen, dass man schon mal gegen einen Mitaufsteiger punkten sollte. Aber man kennt die Mannschaften nicht. Gerade Lippstadt ist als Oberliga-Reserve schwer einzuschätzen. Das sind zwei schwere Spiele.

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