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Trostlose Nullnummer am Rehbusch

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Von: Boris Baur

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Sören Symmank und Co. fanden keinen Weg zum Tor.
Sören Symmank und Co. fanden gegen Uentrop keinen Weg zum Tor. © Baur Boris

Die SpVg Bönen hat den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga A1 verpasst. Gegen den Drittletzten TuS Uentrop II reichte es für die ersatzgeschwächten Gastgeber am Rehbusch nur zu einem torlosen und weitgehend trostlosen 0:0. „Das war ein gebrauchter Tag. Mit dem Unentschieden müssen wir leben“, sagte Cengiz Güner und wollte die Partie schnell abhaken.

Bönen – Personell sah es erneut nicht rosig aus bei den Bönenern. Auf der Bank saßen neben Spielertrainer Güner nur Keeper Justin Nowak, Salih Tasdelen und Cüneyt Tuczugolu aus der Reserve. Weil aber das Spiel der zweiten Mannschaft, das um 12.30 Uhr angepfiffen werden sollte, abgesagt worden war, war der Asche latz immerhin gut bespielbar.

Doch es hatte den Anschein, dass sich die SpVg auf ihrem Trainingsplatz weniger zurecht fanden wie die Uentroper. „Ich hatte das Gefühl, wir sind eigentlich nie richtig reingekommen“, meinte Güner: „Das war wie ein Fremdkörper. Der TuS hatte einen Vorteil bei den Zweikämpfen und dadurch auch ein Chancenplus, während bei Bönen die Aufteilung nicht passte und das Zusammenspiel nicht harmonierte. So hatten Marvin Stappert, der aus Mangel an Alternativen in vorderster Spitze auflief, im ersten Durchgang keine zehn Ballkontakte.

Heller verhindert den Rückstand

Der Gast traf im ersten Durchgang zweimal durch Verteidiger Lukas Bußmann das Außennetz, erst per Kopf nach einer Freistoßflanke (8.), dann aus 20 Metern bei einem eigenen Standard (23.). Jan Deventer schoss von der Strafraumkante weit rüber (12.), während der durchgebrochene Marvin Gockel in SpVg-Keeper Patrick Heller seinen Meister fand (41.). Auf der anderen Seite blieb beim Gastgeber vieles Stückwerk. Häufig versuchten es die Bönener über die schnellen Außen Mohamed Elias und Dennis Schlenkhoff. Doch wer immer den Ball hereingab, es war zu unpräzise. Die beste Gelegenheit besaß Sören Symmank, dessen Schuss im Strafraum zur Ecke gelenkt wurde (20.).

Auch nach dem Wechsel wurde es nicht besser, Uentrop setzte mehr auf Konter, ließ aber zwei, drei richtig gute Möglichkeiten aus. Bei Bönen scheiterte Elias aus spitzem Winkel (80.) und landete Symmanks abgefälschter Schuss an der Latte. „Wenn man ehrlich ist, hätten wir den Sieg auch nicht verdient gehabt“, meinte Güner.

SpVg: Heller – E. Senel, Walter, Gür, Lange (82. Tuczuoglu) – F. Bednarek (82. Güner), Gercek – Schlenkhoff, Symmank, Elias – Stappert
TuS II: Frese – Wiemer, Bußmann, Waßmuth, Sameh – Nierwitzki (65. Grothaus), Rotzsch (65. Rolf), Borgmann, Gerling – Gockel, Deventer (78. Hölscher)

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