Fußball

SpVg: Schritt zurück, um vor zu kommen

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Neuzugang Cihad Gün traf am Sonntag zum 2:0 ggen Lohauserholz II.

Bönen – Restlos glücklich waren Tayfun Basyigit und Hendrik Dördelmann nach dem 3:0-Heimsieg gegen den TuS Germania Lohauserholz II nicht, aber sie waren zufrieden damit, wie sich die Mannschaft für den schwachen Auftakt beim FC Pelkum (0:0) rehabilitiert hatte.

 „Das war schon ganz gut über weite Strecken“, meinte Spielertrainer Basyigit, während sein Co und Vorgänger Dördelmann jene Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermisste, die der Rehbusch-Elf schon in der Vorsaison gefehlt hatte. Das Ergebnis hätte Bönen allein in den letzten 20 Minuten verdoppeln können – vielleicht sogar müssen.

Heimspiel gegen den Spitzenreiter

Dennoch, mit vier Punkten und als einzige Mannschaft ohne Gegentreffer hat sich die SpVg nach oben orientiert und hat am Sonntag in einem weiteren Heimspiel den Spitzenreiter TSC Hamm zu Gast. Ein echter Härtetest für die Bönener, nachdem die ersten beiden Gegner wohl eher in die Kategorie Abstiegskampf einzusortieren sind.

Basyigit hat aber schon viel Gutes gesehen, obwohl „wir eine zusammengewürfelte Mannschaft sind“. Die Findungsphase der 13 Neuzugänge ist noch lange nicht beendet. „Das dauert“, sagt der Coach. Doch auch gegen stärkere Teams ist ihm nicht bange. „Das Verschieben, das wir im Training geübt haben, klappt schon ganz gut“, betont Basyigit, der sein Team gegen Hölzken im Vergleich zum Pelkum-Spiel  etwas später anlaufen ließ, um vorne mehr Platz zu haben.

Taktische Varianz je nach Gegner

„Das liegt uns“, sagt der Trainer. Einen Schritt zurück also, um voranzukommen. In den kommenden Wochen wird er je nach Gegner und Spielverlauf variieren, der breit aufgestellte Kader gibt das auch personell her.

Am Sonntag wird sich zeigen, ob sich die SpVg weiter oben festsetzen kann. TSC-Coach Erdal Akyüz geht davon aus: „Bönen ist ein Geheimfavorit der Liga.“

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