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Verbesserte SpVg geht wieder leer aus

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Von: Boris Baur

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Verbessert zeigte sich die SpVg gegen Herringen. Doch für Miles Gottschlich war nach der Pause Schluss.
Verbessert zeigte sich die SpVg gegen Herringen. Doch für Miles Gottschlich (rechts) war nach der Pause Schluss. © Baur Boris

In der Tabelle der Fußball-Kreisliga A1 rutschte die SpVg Bönen weiter ab, doch zumindest die Leistung bei der 0:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den SVF Herringen sorgte im Lager der Rehbusch-Elf für Hoffnung, dass die Trendwende nicht mehr weit ist. Am kommenden Wochenende steht das Kellerduell beim Vorletzten SV Stockum an.

Bönen – „Wir haben gekämpft, wir waren läuferisch gut und waren in den Zweikämpfen“, stellte Spielertrainer Cengiz Güner nach dem Schlusspfiff das Positive heraus. Der Tabellenvierte aus Herringen war allerdings letztlich eine Nummer zu groß für die Bönener. „Der SVF hatte die reifere Spielanlage. Das muss man fairerweise sagen. Herringen ist aktuell nicht mit uns auf Augenhöhe“, meinte Güner, dessen Team mittlerweile seit sechs Partien auf ein Sieg wartet und lediglich Drittletzter im Tableau ist.

Dennoch war es ein Auftritt, der den Bönenern Mut machte, wenn auch die erneute Knöchelverletzung von Miles Gottschlich ein Rückschlag war. Nach einer ersten Schrecksekunde, als die Bönener in der sechsten Minute einen Kopfball von Marvin Herkt nach einer Ecke gerade noch so auf der Linie klärten, bot der Gastgeber dem Favoriten nur wenige Räume. „Wir waren gut drin“, lobte Güner seine Mannschaft.

Die suchte die Zweikämpfe und verzeichnete viele Ballgewinnen. Leichte Fehler, mit denen sich die Bönener zuletzt selbst das Leben schwer gemacht hatten, gab es diesmal nicht. Nur im Offensivspiel hakte es. Zwar versuchte es die SpVg mal mit kontrolliertem Aufbau, mal mit langen Abschlägen von Keeper Justin Nowak, etwas länger in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnte sie sich aber nicht. Im ersten Durchgang leistete sich die SVF-Abwehr zwei, drei Missverständnisse, bei denen ein Ball durchrutschte. „Da haben wir zu wenig spekuliert“, sah Güner in diesen Szenen Potenzial für mehr.

Herringen sorgt für Gefahr aus der Distanz

Herringen hatte mehr vom Spiel, die Tore fielen letztlich nach Distanzschüssen. Vor dem Wechsel zog Marvin Herkt aus fast 30 Metern kraftvoll ab. Nowak parierte, doch Marvin Krause leitete den Abpraller fabelhaft mit dem Kopf zu Blerton Jashari weiter, der direkt und unhaltbar abzog. Nach der Pause nahm Jashari aus der Ferne genau Maß (67.). Der Gast hatte im zweiten Durchgang den Druck weiter erhöht und gewann letztlich verdient. In der Schlussphase, als Bönen offen machte, verhinderte Nowak bei SVF-Kontern eine höhere Niederlage.

In Stockum muss nun Zählbares her, da kann sich die SpVg für eine gute Leistung nichts kaufen.

SpVg: Nowak – Y. Senel (72. Öztürk), Stappert, Walter, Gottschlich (46. Gür) – Schlenkhoff (72. Bednarek), Symmank, Gercek, Elias – Ersan, Gessinger
SVF: Holstein – Faros (31. Ph. Neuhaus), Herkt, Rafalski – K. Feldhaus (87. Pahnreck), Lorengel, Hayduk – Faust, Krause, Njipmo – B. Jashari (72. F. Jashari)
Tore: 0:1 B. Jashari (36.), 0:2 B. Jashari (67.)

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