SpVg muss sich mal wieder belohnen

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Dominik Sorge hat Knieprobleme. Sein Einsatz gegen Warendorf ist fraglich.

BÖNEN -  Es wird ungemütlich für die SpVg Bönen: Seit vergangenem Wochenende liegt der Aufsteiger erstmals auf einem Abstiegsplatz. Aber schon am Sonntag bietet sich die Gelegenheit, den Rang direkt wieder zu verlassen. Am Rehbusch wird um 14.30 Uhr das Kellerduell gegen die Warendorfer SU angepfiffen. „Wenn wir gewinnen, sind wir nicht mehr auf dem Abstiegsplatz“, versprüht Bönens Trainer Axel Maurischat Zuversicht.

Die Tabelle weist die WSU als Zwöflten aus, mit einem Punkt Vorsprung auf die SpVg. „Wir müssen uns mal wieder belohnen, und einen Dreier mitnehmen“, sagt Maurischat, „denn so schlecht spielen wir nicht.“ Dennoch datiert der letzte Sieg der Rehbusch-Elf vom 5. Oktober (3:1 gegen Wiescherhöfen). Es folgten zwei Unentschieden und drei 1:2-Niederlagen. „Das wir mithalten können, steht außer Frage“, betont Maurischat. Das Problem sind die knappen Niederlagen, für die sich die Bönener nichts kaufen können.

Deshalb hat der Trainer für die letzten beiden Spielen der Runde gegen Warendorf und Lohauserholz vier Punkte als Ziel ausgegeben. Dazu muss die SpVg allerdings die Unaufmerksamkeiten abstellen, die schon zu vielen Gegentoren geführt haben.

Dagegen hakt es vorne bei den Bönenern. 18 Treffer aus 13 Partien sind eine magere Ausbeute, zumal deutlich mehr Chancen vorhanden waren. Doch noch hat sich kein treffsicherer Schütze hervorgetan. Die Offensivspieler müssen kaltschnäuziger werden. Warendorf, bei dem der früherer Zweitliga-Profi Oliver Glöden den Karriereherbst verbringt, ist vorne ebenfalls uneffektiv, kassierte aber 33 Gegentore.

Bei der Suche nach seiner Startformation begegnen Maurischat einige Fragezeichen. Felix Holtbrügger würde nach seiner Zehverletzung gerne wieder spielen, ob es klappt ist noch unklar. Gleiches gilt für Dominik Sorge (Knie). Tobias Wittwer kehrt nach seinen Rückenbeschwerden in den Kader zurück. Definitiv fehlen werden Malik Öncül wegen der fünften gelben Karte und der beruflich verhinderte Niklas Ling. So muss sich der SpVg-Trainer vor allem für die Defensive etwas einfallen lassen: „Ich will nicht jammern. Wir müssen das Beste daraus machen.“ - bob

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