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Platzfrage für das Derby noch offen

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Von: Jan-Niklas Dalley

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Gegen Nordbögge eine Option für das Tor: SpVg-Keeper Maximilian Kleibohm.
Gegen Nordbögge eine Option für das Tor: SpVg-Keeper Maximilian Kleibohm. © Liesegang Markus

Auf welchem Untergrund das Bönener Kreisliga-B-Derby zwischen der SpVg-Reserve und dem VfK Nordbögge stattfinden wird, entscheidet sich erst am Samstag.

Bönen - Nachdem die Reserve der Spielvereinigung Bönen schon am vergangenen Wochenende gegen einen Ortsrivalen antreten musste, steht nun das nächste Gemeindeduell in der Kreisliga B (1) gegen den VfK Nordbögge an. Obwohl sich sein Team gegen den TVG Flierich-Lenningsen mit 5:2 durchsetze, gibt SpVg-Co-Trainer Senol Oturak wie in der vergangenen Partie die Favoritenrolle gerne ab, hofft aber auf Punkte: „Wir gehen mit großem Respekt ins Derby, haben aber keine Angst. Ich hoffe, dass es ruhig abläuft und dass es ein faires Spiel wird.“

Oturak, der bis zur vergangenen Saison die Reserve des VfK trainierte, kennt viele Akteure des Lokalrivalen. „Luke Schnieber ist total gefährlich“, warnt der Co-Trainer. Auch bei Standardsituationen sei der VfK nicht zu unterschätzen. Deshalb will er seine Mannschaft defensiv stabilisieren. „Wir wollen die Null halten, auch wenn das bisher noch nie vorgekommen ist.“ Denn bislang kassierte die SpVg-Reserve in jeder Partie mindestens ein Gegentor.

VfK-Trainer Bastian Eickhoff warnt ebenso vor dem Gegenüber: „Das wird kein Selbstläufer, auch wenn ich unsere Chancen nicht schlecht einschätze.“ Die bisherigen Ergebnisse der Bönener findet Eickhoff nicht besonders aussagekräftig. Denn in einigen Begegnungen unterlag die SpVg-Reserve knapp. Nichtsdestotrotz gibt der VfK-Trainer drei Punkte als Ziel aus.

Sebastian Buchmeier noch gesperrt

Auf welchem Untergrund beide Teams antreten werden, stellt sich erst am Samstag heraus, wie Senol Oturak verrät: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn es nicht so stark regnet, gehen wir auf den Rasenplatz. Aber das entscheidet Platzwart Heinz Piezocha.“ Obwohl der SpVg-Co-Trainer das Derby lieber auf dem Rasen austragen möchte, lobt er den aktuellen Zustand des Ascheplatzes: „Ich habe mir das am Donnerstag angesehen. Da sind keine Pfützen.“

Wenn die Begegnung auf dem Hartplatz ausgetragen wird, wäre das für einige Nordbögger Akteure eine Premiere. „Das ist für manche ein ungewohntes Geläuf. So wie ich das gehört habe, hat der eine oder andere sogar noch nie auf Asche gespielt“, sagt Eickhoff. Doch trotz der Umstände will sich der VfK nicht ablenken lassen: „Mit den Leuten, die wir dabei haben, müssen wir uns zu 100 Prozent nicht verstecken“, betont er. 17 Akteure stehen zur Verfügung. Iven Köster und Marcel Worm kehren in den Kader zurück. Marcel Taggatz wird als Ersatzkeeper auf der Bank Platz nehmen. Luca Wagner ist einsatzbereit. Daniel Fahrenhorst könnte im Derby sein Saisondebüt für den VfK I absolvieren. Die Kadersituation bei der SpVg ist etwas unklarer: Rotsünder Sebastian Buchmeier (Tätlichkeit) und Lukas Koska fehlen. Außerdem steht Benjamin Lehnertz wohl nicht zur Verfügung. Möglich, dass erneut Maximilian Kleibohm im Tor steht.

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