SpVg Bönen gewinnt Test gegen TSC Kamen nach turbulenten Schlussminuten mit 4:2

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Per Kopf erfolgreich: Bönens Mittelfeldspieler Rucan Akman, hier im Duell mit TSC Spielertrainer Tuncay Sömnez.

BÖNEN -  SpVg Bönen – TSC Kamen 4:2 (1:0). Turbulent endete die Partie zwischen den beiden A-Ligisten gestern Nachmittag. Fünf Tore fielen innerhalb von zehn Minuten, vier davon zwischen der 87. und dem Abpfiff. Diese Torflut sagt aber wenig über die Qualität dieses Freundschaftsspiels aus – oder eben doch. 72 Minuten lang war das Spiel auf der Rehbuschasche nahezu ereignislos gewesen.

Bereits in der achten Spielminute hatte Daniel Sadrinna per Kopf nach einer Ecke von Yusuf Guney und deren Verlängerung von Kevin Scheibke zum 1:0 für den Tabellenführer der Kreisliga A (1) getroffen. Danach endete die Sturm- und Drangzeit der Gastgeber prompt. „Dann haben wir schlecht verteidigt, zuviele Standards riskiert“, meinte SpVg-Trainer Axel Maurischat kritisch. Sein Team musste gestern allerdings auf Malik Öncül, Niklas Arenz, Ramazan Dincer und Hakan Elik verzichten. Die Gäste spielten in der ersten Halbzeit sehr diszipliniert und verhinderten Strafraumszenen. Richtung Bönener Tor lief aber auch nicht viel zusammen. Und wenn, dann strahlten die vom ehemaligen IG Bönen-Spieler Tuncay Sömnez und Ex-IG-Coach Gültekin Ciftci betreuten Kamener wenig Gefahr aus. Atalay setzte in der 18. einen Heber deutlich über das Bönener Tor, Kurt einen Kopfball in der 25. Minute daneben. Auf der anderen Seite scheiterte Thorsten Renk nach einer Flanke von Tobias Wittwer an TSC-Keeper Öztürk (35.). Direkt nach der Pause bekam der Gast die Chance zum Ausgleich: David Gözütok verursachte einen Strafstoß der Kategorie „muss man nicht geben“ (50.). Sein Torwart Marco Behrend parierte den Schuss von Okay Dündar.

„Wir haben in der zweiten Hälfte doch vollkommen den Faden verloren“, ärgerte sich Maurischat trotz des kurz zuvor gefallenen, vermeintlich entscheidenden 2:0 durch Scheibke nach Pass von Renk (80.). Der TSC aber glich die Partie durch einen Doppelschlag von Saka (87.) und Sezer (88.) überraschend aus. Rucan Akman brachte den Gastgeber mit einer Kopfballbogenlampe nach Wittwerflanke nur eine Minute später wieder auf die Gewinnerstraße, erneut Sadrinna beendete die Partie in der Schlussminute nach Pass Renk mit dem 4:2. - ml

SpVg: Behrend – Solakis, Güney, Sorge, Holtebrügger, Dördelmann, Sadrinna, Gözütok, Wittwer, Akman,, Renk, Scheibke

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