SpVg gegen Westönnen unter Siegzwang

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Gegen Westönnen wird Bönen (links Tobias Wittwer) nur über den Kampf erfolgreich sein können.

BÖNEN - Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und deshalb werden die Fußballer der SpVg Bönen am Sonntag gegen Rot-Weiß Westönnen (15 Uhr/Rehbusch) den nächsten Versuch unternehmen, den Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz zu verringern. Neun Punkte sind es aktuell – und noch stehen fünf Spiele aus.

Die Bönener müssen allerdings fast alle 15 möglichen Zähler holen, denn im Gegensatz zur SpVg punktet die Konkurrenz regelmäßig. Außerdem steht als direktes Duell nur noch die Partie gegen Westfalia Soest an. „Es wäre schön, wenn der Knoten platzen würde“, sagt Trainer Axel Maurischat.

Denn es ja nicht so, dass der Aufsteiger aus Bönen in der Liga chancenlos ist. Zuletzt verlor Maurischats Mannschaft dreimal in Folge mit einem Tor Unterschied. Es sind Kleinigkeiten, die die SpVg-Kicker auf die Verliererstraße bringen. Gegentreffer nach Standardsituationen führten zu den 0:1-Niederlagen gegen Wiescherhöfen und Bockum-Hövel, ein Fehler von Keeper Marco Behrend und eine schlechte Staffelung zu den beiden Toren des TSC Hamm (1:2). Die Bönener nutzten ihre guten Gelegenheiten in diesen Begegnungen hingegen nicht. Der einzige Treffer gelang Niklas Link per Elfmeter.

Allerdings gingen Maurischat in den vergangenen Partien die Spieler aus. Vor einer Woche saßen nur noch Ersatztorhüter Alexander Berchem und Yusuf Senel aus der zweiten Mannschaft auf der Bank. Mit Hendrik Dördelmann stand ein weiterer Akteur aus der Reserve in der Startelf – und der verletzte sich zu allem Überfluss auch noch. „Stand heute bin ich bei zwölf Mann“, sagte der Coach vor dem Abschlusstraining. Im Vergleich zur Vorwoche kehren Felix Holtbrügger, Ruchan Akman und Sedat Cakir zurück. Jörn Holtmann und Niclas Arenz wollen einen Belastungstest unternehmen. Dafür hat sich Sören Symmank eine Zerrung zugezogen und fällt zwei Wochen aus.

Die Gäste kommen als Tabellenfünfter an den Rehbusch. Auch RWW-Trainer Klaus Borschel zählt einige Ausfälle: „Unsere Personaldecke ist weiterhin sehr dünn. Etliche Spieler fehlen mir verletzt oder sind angeschlagen.“ Daher wird Borschel Anleihen aus der A-Jugend sowie der zweiten Mannschaft nehmen müssen. Vielleicht kann Bönen das ja ausnutzen. Zumal es für die Gäste um nicht mehr geht, auch wenn se auf Rang drei schielen.

Das Hinspiel endete 1:1 unentschieden. „Da hatten wir mal das Glück, dass wir zuletzt nicht hatten“, erinnert sich Maurischat an Pfosten- und Lattentreffer sowie starke Paraden von Behrend. „Das war eine junge Truppe, die sehr spielstark war“, erwartet der SpVg-Trainer eine harte Aufgabe für sein Team am Sonntag. - bob

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