SpVg droht Abrutschen auf einen Abstiegsplatz

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Bönens Sören Symmank ist gegen Liesborn wieder zurück im SpVg-Kader.

BÖNEN -  Es ist ein Spiel, das die SpVg Bönen eigentlich unbedingt vermeiden wollte. Am Sonntag gastiert der Aufsteiger beim Drittletzten der Fußball-Bezirksliga, Westfalen Liesborn. Bei einer Niederlage könnten die Bönener auf einen Abstiegsplatz rutschen – und da will keiner am Rehbusch hin.

„Wenn du am Sonntag verlierst, bleibst du erstmal da unten und wirst vielleicht sogar noch überholt“, sagt SpVg-Trainer Axel Maurischat und sieht die Gefahr, dass der Druck auf seine Spieler steigen würde. Also heißt es für ihn, wehret den Anfängen. Nach zwei Niederlagen „wird es mal wieder Zeit“ mit einem Sieg. Wie es klappen könnte, klingt aus Maurischats Mund ganz einfach. „Wir müssen vorne cleverer werden und unsere Torchance auch mal wegmachen“, sagt der Trainer: „Und wir müssen einen Rückstand vermeiden, sonst wird es problematisch.“ Schließlich kann die Rehbusch-Elf nicht mehr im Handumdrehen die Partien drehen, wie das in der Kreisliga A der Fall war.

In der Bezirksliga läuft es im Angriff der Bönener noch nicht rund. Fünf Tore stehen nach vier Spielen zu Buche. Die höhere Qualität der gegnerischen Defensivabteilungen macht dem Aufsteiger derzeit noch zu schaffen. Zuletzt bei der 1:5-Pleite in Vorwärts Ahlen besaß die SpVg genügend Gelegenheiten, fing sich aber dumme Gegentreffer. „Das waren ganz komische Tore, nicht eins davon war herausgespielt“, sagt Maurischat. Er hat mit seine Mannschaft kurz über die Partie gesprochen, „und dann sollte das abgehakt sein“.

Mit Thorsten Renk (Bänderdehnung) und Kevin Scheibke (Urlaub) fallen zwei Stürmer aus. Immerhin kann Ismail Oturak trotz seiner Prellung spielen. Mit Sören Symmank und Felix Holtbrügger kehren zwei Defensivakteure in den Kader zurück.

Die Gastgeber kassierten bislang die meisten Gegentreffer in der Liga – zwölf an der Zahl. Die unsichere Abwehr ist ein Grund, warum es beim Vorjahressechsten derzeit noch nicht rund läuft. „Liesborn scheint hinten anfällig zu sein. Da müsste schon was zu machen sein“, hofft Maurischat deshalb: „Leichte Gegner gibt es aber in der Bezirksliga nicht.“

Die Westfalen gewannen bislang erst ein Spiel in dieser Saison. Sie schlugen ausgerechnet Ahlen mit 3:2. Ein Zeichen, wie eng es in dieser Saison zugeht. - bob

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