Fußball

Trainingsbedingungen kostet SpVg-Lager Nerven

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Bönens Co-Trainer ist von den Trainingsbedingungen am Rehbusch genervt.

Bönen – Erstmals in dieser Saison rennt die SpVg Bönen ihrem Saisonziel hinterher. Die Rückkehr unter die Top Fünf hatte Trainer Tayfun Basyigit vor dem Start ausgegeben. Durch die Niederlage im ersten Spiel des Jahres 2020 beim TSC Hamm (1:2) und dem Ausfall der Partie gegen den SV Stockum rutschte die Rehbusch-Elf auf Rang sechs ab.

Es droht eine maue Rückserie und damit unliebsame Erinnerungen an die vergangenen beiden Spielzeiten. „Das schwelt mit, wenn man das erste Spiel der Rückrunde verloren hat und jetzt wieder auf einen schwierigen Gegner trifft“, sagt Co-Trainer Hendrik Dördelmann.

Mark als einziger Verfolger Heessens noch im Rennen

Der VfL Mark, der die SpVg am Sonntag wegen eines zu vollen Heimspielplans mit vier Mannschaften erst um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Realschule Mark empfängt, hat sich nach einigen durchwachsenen Jahren wieder in den Vordergrund gespielt und ist als einziger ernsthafter Verfolger von Spitzenreiter SVE Heessen Zweiter. „Wir sehen uns als Außenseiter“, sagt Dördelmann: „Ich sehe Mark aktuell nach Heessen als das stärkste Team an.“ Der VfL verfüge über eine spielerisch überzeugende Mannschaft, die über die Geschlossenheit komme – und sich im Winter mit einigen Leuten verstärkt hat. In Silas Dankert haben die Gastgeber zudem den zurzeit besten Torjäger der Liga (15 Treffer, gemeinsam mit Abdullah Sahin).

Bönen triumphierte im Hinspiel, doch die Vorzeichen haben sich geändert

Im Hinspiel setzten sich allerdings die Bönener durch und wollen sich auch diesmal nicht geschlagen geben, zumal Dördelmann keinerlei Ausfälle vermeldet. Mark startete damals allerdings stockend in die Saison, hat sich aber längst stabilisiert: Die letzte Niederlage datiert vom 10. November beim 1:3 in Heessen. Auf der anderen Seite ist die SpVg aufgrund der äußeren Umstände längst nicht mehr so gut in Schwung wie im Herbst.

SpVg klagt über Trainingsbedingungen

„Unser letztes Spiel ist schon wieder drei Wochen her. Die Trainingsbedingungen sind eine Katastrophe. Das ist alles ziemlich unbefriedigend“, erklärt Dördelmann deprimiert: „Da ist es schwierig, die Konzentration hochzuhalten.“ In der Mark hofft er auf eine Trotzreaktion, genügend Lust auf Fußball müssten die Bönener schließlich haben. Die Frage ist, ob die Kraft reicht.

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