Fußball

Erstes Spitzenspiel am Rehbusch

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Nach dem 3:0-Erfolg gegen Lohauserholz II bestreiten die Bönener (links Dominik Sorge) das zweite Heimspiel in Folge und rechnen mit mehr Gegenwehr.

Bönen – Spitzenspiel am Rehbusch: Als Tabellenvierter empfängt die SpVg Bönen am Sonntag um 15 Uhr den derzeit Führenden der Fußball-Kreisliga A1, den TSC Hamm. Mit etwas Glück könnten die Gastgeber sogar Platz eins übernehmen.

„Das habe ich gesehen, da wollen wir uns aber nicht weiter mit beschäftigen“, sagt SpVg-Spielertrainer Tayfun Basyigit. Sollte seine Mannschaft gewinnen und der Hammer SC nicht, wäre Bönen Spitzenreiter. „Es ist aber am dritten Spieltag viel zu früh von einem absoluten Topspiel zu sprechen“, so Basyigit.

Das "erste richtige Kaliber" für die SpVg

Nichtsdestotrotz ist sein Respekt vor den Hammern hoch, die als einziges Team in der Liga ihre beiden Partien gewonnen haben. „Sie arbeiten im Vergleich zur letzten Saison schon viel mehr als Einheit. Die Mannschaft scheint besser intakt zu sein“, sagt Basyigit, der den TSC in der Vorbereitung zweimal gesehen hat. Zu der guten Offensive gesellt sich seiner Meinung nach ein körperbetontes Spiel. Der TSC ist also der klassische unbequeme Gegner. „Das ist das erste richtige Kaliber für uns, ein absoluter Härtetest“, so der SpVg-Trainer, der die bisherigen Kontrahenten Pelkum und Lohauserholz II eher in die schwächere Kategorie einordnet.

Kompakt stehen und dann zugreifen

Gegen den Spitzenreiter müssen die Bönener, das umsetzen, was Basyigit ihnen in der Vorbereitung eingebläut hat. Gutes Verschieben gegen den Ball, bis sich eine Möglichkeit bietet, das Spielgerät zu erobern. „Wir wollen kompakt stehen und als Einheit auftreffen“, meint der Coach: „Mehr werde ich nicht sagen, weil ich davon ausgehe, dass Erdal (TSC-Trainer Akyüz, Anm. d. Red.) alles liest.“

Nur Symmank fällt beim Gastgeber aus

Die SpVg wird einen nahezu vollen Aufgebot antreten. Lediglich Sören Symmank ist angeschlagen. Niklas Lange ist wieder fit. Cengiz Güner kehrt erst am Samstag aus dem Urlaub zurück und ist daher noch kein Thema. Der TSC hat mit mehr Ausfällen zu kämpfen. Gleich fünf Akteure der Startelf des vergangenen Spieltags muss Akyüz ersetzen. Auch der frühere Bönener Ramazan Dincer fällt mit einer Zerrung aus. „Wir keinen Leistungsabfall befürchten müssen“, ist Hamms Coach aufgrund seines breiten Kaders dennoch zuversichtlich.

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