Bönen empfängt Eintracht Werne am Rehbusch

SpVg vor Spiel mit wegweisendem Charakter

Erstmals spielberechtigt ist Elias Mohamed in dieser Saison.
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Erstmals spielberechtigt ist Elias Mohamed in dieser Saison. Er saß noch eine Sperre aus der vergangenen Spielzeit ab.

Eine enttäuschende Leistung zum Auftakt gegen den Hammer SC ließ die SpVg Bönen in der Fußball-Kreisliga A1 eine 9:0-Gala beim TuS Wiescherhöfen II folgen. Wo steht die Mannschaft also nun? „Das wüsste ich auch gerne“, sagt Trainer Cengiz Güner: „Am Sonntag werden wir mehr wissen.“

Bönen – Dann spielt die Rehbusch-Elf zuhause um 17 Uhr gegen Eintracht Werne. „Der erste Brocken“, findet Güner, der den Gast als „Top-Five-Mannschaft“ bezeichnet. „Wenn wir so spielen wie gegen den HSC, kriegen wir die Hucke voll“, mahnt der SpVg-Coach.

Das Ergebnis in Wiescherhöfen will Güner nicht überbewerten, zu schwach präsentierte sich die TuS-Reserve. Einfach abhaken will er die einseitige Partie allerdings auch nicht, dafür gebe es zu viel Positives. Neben dem Offensichtlichen, den neun Toren, „die man erstmal schießen muss“ (Güner), gefiel ihm, wie seine Mannschaft in die Zweikämpfe ging, wie sie sich immer wieder über die Außen durchsetzte und überhaupt das Zusammenspiel.

Fragezeichen hinter Özgüc und Walter

Das sei auch gegen Werne wichtig. Besonders in der Zentrale muss die SpVg im Vergleich zur Partie gegen den HSC besser aufeinander abgestimmt. Wo die Westtünner oft in Überzahl waren und Räume fanden, wird es die Eintracht erst recht ausnutzen, wenn dort nicht ordentlich agiert wird. Dann könnte es für die Bönener schnell brenzlig werden. „Werne ist individuell super besetzt, und hat mit Enes Akyüz jemanden, der aus keiner Chance ein Tor macht“, warnt Güner. „Wir müssen viel sprechen und uns noch mehr bewegen“, fordert er.

Der SpVg-Coach bangte vor dem Abschlusstraining um seinen Kapitän Berat Özgüc, der Probleme mit dem Knie hat. Mit Timo Walter droht ein weiterer zweikampfstarker Akteur mit Leistenbeschwerden auszufallen. Güner gab sich aber leicht zuversichtlich, dass beide spielen können. Weiter keine Option ist dagegen Sören Symmank (Zerrung). Dafür ist Mohamed Elias erstmals nach seiner Roten Karte von vor dem zweiten Lockdown in einem Pflichtspiel einsatzberechtigt.

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