SpVg Bönen: Dank Energieleistung zum 4:3-Sieg

+
Der starke Tobias Wittwer eröffnete mit seinem 1:3 die Aufholjagd zu Beginn der zweiten Spielhälfte.

Bönen -  „Ich bin stolz auf meine Mannschaft nach dieser Energieleistung“, lobte SpVg-Coach Hendrik Dördelmann nach dramatischer Schlussphase im Spitzenspiel auf der Rehbusch-Matsche. Die Bönener drehten einen 0:3-Pausenrückstand durch Tore von Tobias Wittwer (48.), Malik Öncül (69.), Christoph Wöllert (88.) und Fatih Korkmaz (90.), gewannen gegen den BV 09 Hamm noch mit 4:3.

„Der Sieg war ein bisschen zuviel“, meinte Gästetrainer Heinz Schroth, „ein Unentschieden wäre in Ordnung gewesen.“ Der Hammer hatte schon zur Pause befürchtet, dass das 3:0 nicht unbedingt reicht, obwohl sein Team die Bönener in den ersten 45 Minuten absolut beherrschte. Nach einer Minute stand die Partie 0:1. Sebastian Schneck hatte den starken Modibo Doumbia gefoult, Manuel Kampmann verwandelte den Srafstoß. In der 28. Minute setzte Doumbia den Ball gegen den Pfosten, der dann von Ali Öncüls Bein zum 0:2 ins Bönener Tor springt. Kurz vor der Pause nutzte Patrick Schroth den Abpraller nach einem Lattenknaller von Martin Slowik zum 0:3 (44.).

„Muss ich mir vielleicht ankreiden“, meinte Dördelmann zur Vorstellung seiner Elf in der ersten Hälfte selbstkritisch, „ich wollte über die Außen zum Erfolg kommen.“ Jedenfalls stellte er erfolgreich um. Björn Kempe kam in die Zentrale und sorgte für Platz auf der linken Außenbahn. Den nutzte Wittwer zum Sturmlauf auf 1:3. Kurz darauf musste Patick Heller im Bönener Tor zweimal gegen Slowik und Doumbia retten, dann ließ Malik Öncül per berechtigtem Handelfmeter – Slowik war der Ball an die Hand geprallt – die Hoffnung auf die Wende keimen. Der Gastgeber warf alles nach vorne. Abwehrchef Jörn Holtmann war es, der in der 88. Minute scharf herein passte. Nutznießer wurde der frisch eingewechselte Wöllert, der im Gewusel die Übersicht behielt. Auch beim Siegtreffer in der Nachspielzeit drubbelten sich beide Team auf wenig Fläche am Fünfmeterraum, Korkmaz wurde zunächst gelegt, drückte den Ball aber dennoch zum 4:3-Siegtreffer über die Linie.

Stolz konnten weder Dördelmann noch Schroth über das Geschehen nach dem Abpfiff sein. „Malik Öncül hat Artur Pfafenroth geschlagen“, sagte der Hammer, „ich gönne ihnen aufzusteigen, dann muss ich hier nicht mehr hin.“ Dördelmann und Hansi Sack, sportlicher Leiter der SpVg hatten von der Ursache nichts gesehen. Ebensowenig Schiedsrichter Peter Pelka: „Für mich ist das Spiel vorbei.“

SpVg: Heller – M. Öncül, Schneck (81. Senel), Holtmann, Weißenberg, A. Öncül (46. Kempe), Güner, Wittwer, Korkmaz, Scheibke, Hussein (81. Wöllert)

BV: Faesing – Taeger, Samardzic (66. Pfab), Karcz (71. Pfafenroth), Siewert, Herfurth, Schroth, Slowik, Doumbia, Keßler, Kampmann

Tore: 0:1 Kampman (Foulelfmeter, 1.), 0:2 A. Öncül (Eigentor, 28.), 0:3 Schroth (44.), 1:3 Wittwer (48.), 2:3 M. Öncül (69.), 3:3 Wöllert (88.), 4:3 Korkmaz (90.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare