SpVg kommt nach 0:2-Rückstand noch zurück

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Sören Symmank (links) schoss das erste Tor der SpVg nach dem Aufstieg in die Bezirksliga.

BÖNEN -  Die SpVg Bönen hat einen Fehlstart in die Fußball-Bezirksliga vermieden. 0:2 lag der Gastgeber am Rehbusch gegen den Mitaufsteiger VfL Sassenberg schon zurück, ehe Sören Symmank und Ruchan Akman noch zum 2:2-Endstand ausglichen.

Bereits nach vier Minuten erhielt die SpVg eine kalte Dusche. Nach einem Freistoß, „bei dem wir gepennt haben“, so Trainer Axel Maurischat, kam Michael Wessel zum Abschluss. Der verdeckte Schuss fand unter den Händen von Keeper Marco Behrend hindurch den Weg in Netz. „Den muss er haben“, meinte Maurischat. Der frühe Rückstand lähmte den Gastgeber. Doch der VfL verpasste es, nachzulegen. „Bönen war total verunsichert“, hatte VfL-Coach Daniel Strotmann erkannt. Aber auch sein Team produzierte viele einfache Ballverluste. „Das Spiel war relativ zerfahren“, konstatierte Strotmann. So ergaben sich kaum Chancen. Behrend parierte einen Sassenberger Schuss (15.), Wessel zielte übers Tor (35.), während Akman eine gute Gelegenheit verstolperte (23.).

Nach einer kurzen Abtastphase wurde der zweite Durchgang munterer: Behrend zweimal glänzend – erst gegen Stefan Wortmann aus kurzer Distanz und dann den Wessels Schuss (51.). Auf der Gegenseite scheiterte Wündisch am VfL-Keeper (53.). Bei der anschließende Ecke verzog Tobias Wittwer den Nachschuss.

Tore lagen nun in der Luft. Bei einer Ecke ließ die SpVg Mario Kiese am langen Pfosten mutterseelenallein, und der Sassenberger traf mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 2:0 (59.). Vier Minuten später brachte der VfL seinen Gegner aber wieder ins Spiel, als die Gästeabwehr eine harmlose Flanke zu kurz klärte. Symmank sagte Danke und schob aus 13 Metern ein. Weitere zwei Minuten darauf bejubelte Bönen schon den Ausgleich, als Akman mit einer schönen Einzelaktion in den Strafraum eindrang und eiskalt zum umjubelten 2:2 abschloss. „Wir müssen das Spiel nach Hause bringen. Das 1:2 darf nicht fallen“, ärgerte sich Strotmann .

Die SpVg hatte nun auch moralisch Rückenwind, setzte nach und zwang den VfL zu Fehlern. Doch die Sassenberger stoppten die Angriffsbemühungen meist im letzten Moment. Einmal zappelte der Ball tatsächlich im Netz, als David Wündisch aus 16 Metern Maß genommen hatte. Der Schiedsrichter hatte den Schützen aber im Abseits gesehen (73.).

„Wir haben in der zweiten Halbzeit besser gespielt und noch mehr gekämpft. Zuvor haben wir zu viele leichte Fehler gemacht“, meinte Maurischat: „Nach einem 0:2 muss man mit dem Punkt zufrieden sein.“ - bob

SpVg: Behrend – Öncül, Elik, Holtbrügger, Güney – Akman, Link (55. Oturak) – Symmank, Wittwer, Wündisch – Renk

VfL: Reher – Sieweke, Ketteler, Nienaber, Hartmann – Wagner, Wessel – Kiese (88. Justus), Wortmann, Brand (72. Lückemeier) – Vogelsang (65. Schauf)

Tore: 0:1 Wessel (4.), 0:2 Kiese (59.), 1:2 Symmank (63.), 2:2 Akman (65.)

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