Nordbögge II verpasst den Lucky Punch im Derby

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Ismail Oturak (rechts gegen Bünyamin Köksöz und David Schulte) machte mit den 2:0 kurz vor Schluss alles klar für die SpVg-Reserve.

BÖNEN -  Am Ende mussten die Bönener im Derby das Glück für sich beanspruchen. Nicht dass der 2:0 (1:0)-Sieg gegen den VfK Nordbögge im Ortsduell der Fußball-Kreisliga B1 unverdient war, doch weil die SpVg-Reserve ihre vielen Chancen nicht nutzte, hätte die Partie am Rehbusch in der 77. Minute sogar kippen können.

Bei einem Konter kam Tobias Poschmann frei zum Schuss, traf für die abstiegsgefährdeten Nordbögger aus 16 Metern aber nur die Latte (77.), Bönens Patrick Luboch rannte in Dennis Schröder der Folge im Strafraum um –Elfmeter. Doch Steven Steinwachs parierte Lukas Hermyts Schuss glänzend. Die SpVg blieb in Führung und machte durch Ismail Oturak nach Vorlage von Luboch sieben Minuten später das 2:0. „Mit ein bisschen Glück wäre auch ein Punkt möglich gewesen. Aber in Endeffekt war der Sieg wohl verdient“, so VfK-Coach Christian Wache. In der 88. Minute schoss Patrick Luboch einen weiteren Strafstoß neben das Tor.

Die Bönener waren ihrer Rolle gegen ein stark ersatzgeschwächtes Team aus Nordbögge als Aufstiegskandidat gerecht geworden. Und auch die Rehbusch-Elf verzeichnete personelle Einbußen, als sich Ramazan Dincer gleich in der ersten Minute und Marvin Thiemann kurz darauf verletzten.

Den dritten Ausfall nahmen die Bönener dagegen mit einem lachenden Auge hin. In der 38. Minute zog sich David Gözütok nämlich eine Zerrung zu – just in dem Moment, als er nach einer Ecke das 1:0 erzielte. Der Torschütze kehrte in den Schlussminuten aufs Feld zurück.

Bis zum 1:0 hatten die Nordbögger mit ihrer defensiven Ausrichtung dem Lokalrivalen das Leben schwer gemacht. Nach der Pause allerdings hätte die SpVg bei mehreren Großchancen alles klar machen müssen. Patrick Luboch (49.), Daniel Bednarek (51.), Sven Koslowski (55.) und Ismail Oturak (60.) vergaben gute Gelegenheiten. Auf der anderen Seite traf Tobias Poschmann nach einer Ecke den Ball aus zwölf Metern nicht richtig.

„Für uns zählen die Punkte. Ein Schönheitspreis gibt es ja nicht“, urteilte SpVg-Coach Ralf Thiemann. - bob

SpVg II: Steinwachs – M. Thiemann, Senel, Dördelmann – Siebert, Bednarek – Dincer, Koslowski, Luboch – Gözütok, Oturak; eingewechselt: Römer, Kirmse, Bambach

VfK II: R. Wittenborn – Wache – Gehrke-Müller, Berber – Schulte, Gellenbeck – Schröder, Renk, Köksöz, Poschmann – Hermyt; Alhassan, Beck

Tore: 1:0 Gözütok (38.), 2:0 Oturak (85.)

Bes. Vorkommnisse: Steinwachs pariert Foulelfmeter von Hermyt (77.), Luboch schießt Foulelfmeter neben das Tor (88.)

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