SpVg, IG und TVG beim Masters in Bönen

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Die Fliericher (blau-weißes Trikot) treffen in der Vorrunde auf Gastgeber SpVg Bönen. Drittes Team aus der Gemeinde beim Masters ist die IG.

BÖNEN -  Am Wochenende hat mit dem Warsteiner Masters eines der größten Hallenfußballturniere im Land endgültig in Bönen Fuß gefasst. Nahmen in den 17 Jahren zuvor regelmäßig die Vereine aus der Gemeinde teil, so ist am Samstag und Sonntag die SpVg Bönen zum ersten Mal Gastgeber in einer der neun Vorrundenhallen.

Tore sind garantiert, treffen doch in drei Runden 14 Teams aufeinander. Erstmalig wird in diesem Jahr mit dem SV Lippstadt sogar ein Regionalligist antreten. Dazu gibt es noch drei Oberligisten, zwei Westfalenligisten, zwei Landesligisten und 18 Bezirksligisten. Die Mehrzahl der Teams, nämlich genau 100, spielt auf Kreisniveau, was aber bekanntlich nichts über die Chancen beim Budenzauber aussagt.

Der Favorit nicht nur in Bönen, sondern auch für die Endrunde am 26. Januar in Werl ist Oberligist Westfalia Rhynern. Der Titelverteidiger eröffnet am Samstag um 13 Uhr gegen Lokalmatador IG Bönen das Turnier. Wer das einzige direkte Ticket für das Finale der besten 16 in Werl buchen will, muss am Team von Trainer Björn Mehnert vorbei. Zweiter Gruppenkopf ist Bezirksligist TSC Hamm.

Der Gastgeber greift ebenso wie der TVG Flierich-Lenningsen in der zweiten Gruppe, die um 16.51 Uhr beginnt, ins Geschehen ein. Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga A1 will im dritten Anlauf unter dem Hallendach nach dem vorzeitigen Ausscheiden in Heeren und Werl diesmal eine Runde überstehen. Die Chancen dazu stehen nicht allzu schlecht, scheiden doch am ersten Tag nur die beiden schlechtesten Teams der jeweiligen Gruppe aus. Die Viert- bis Sechstplatzierten bestreiten am Sonntag ab 13 Uhr die Quali-Runde, um die zwei freien Plätze in der Zwischenrunde (15.30 Uhr) zu ergattern, für die sich die jeweils besten drei der Vorrunde direkt qualifizieren. „Wir wollen möglichst weit kommen, aber dafür müssen wir uns spielerisch steigern“, sagt SpVg-Coach Axel Maurischat, der wieder auf Dominik Sorge und Torhüter Marco Behrend bauen kann.

Die zwei weiteren Klubs aus der Gemeinde – der VfK Nordbögge verzichtet in diesem Jahr auf Hallenturniere – gehen die Aufgabe gelassen an. „Wir wollen so weit wie möglich kommen, aber wenn wir es nicht schaffen konzentrieren wir uns alle auf die Vorbereitung“, sagt IG-Coach Ayhan Sezer. Außer auf Rhynern trifft die IG auf die SG Massen, den frischgebackenen Hallenstadtmeister Unnas. Nicht zu unterschätzen sind die A-Ligisten VfL Mark und BSV Heeren. Die B-Ligisten Tamilstars Dortmund und C-Ligist SSV Hamm komplettieren die Gruppe. Die Erstgenannten entpuppten sich im Vorjahr sportlich und zuschauermäßig als eine der großen Überraschungen des Masters.

Die zweite Gruppe scheint nominell nicht so ganz stark besetzt. Besondere Spannung verspricht allerdings das Duell zwischen den beiden Topteams der Kreisliga A1, der SpVg und dem FC Pelkum. Dritter A-Ligist im Bunde ist der allerdings abstiegsbedrohte FC Sarajevo Bosna aus Dortmund. Flierich tritt mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft an. „Wir gucken mal, was so geht, und wollen ein bisschen Spaß haben“, sagt Trainer Thorsten Müller. Ziel des TVG ist das Erreichen des Sonntags. Ebenfalls aus der B-Liga kommen der SKC Maroc Hamm und der TV Borgeln (Soest).

„Wir wollen ein guter Gastgeber sein, damit die Vereine sagen, sie kommen nächstes Jahr wieder, hofft Maurischat auf faire Spiele. - bob

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