Spitzenspiel für VfK in Pelkum / SpVg nach Herringen

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Leistet der VfK der SpVg Schützenhilfe? Die Nordbögger (rechts Sebastian Kromke) spielen bei Bönens Meisterschaftskonkurrenten Pelkum.

BÖNEN -  Die SpVg Bönen grüßt seit dem vergangenen Wochenende wieder von der Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A1. Die will das Rehbusch-Team in Herringen verteidigen. Zudem kann die SpVg auf Schützenhilfe vom VfK Nordbögge hoffen. Das beste Rückrundenteam gastiert beim Tabellenzweiten FC Pelkum. Die IG Bönen hofft in Uentrop auf den vierten Saisonerfolg.

SVF Herringen II – SpVg Bönen (Sonntag 15 Uhr, Schachtstraße/Hinspiel 0:6). Auf das Spiel in Herringen freut sich Axel Maurischat besonders. Bietet dem Trainer der SpVg Bönen der Auftritt an der Schachtstraße doch ein Wiedersehen mit „meinem alten Lehrmeister“. Unter SVF-Coach Manfred Kalippke spielte Maurischat früher und trat als Co-Trainer bei der Hammer SpVg seinen ersten Posten an der Seitenlinie an.

Als Coach der SpVg will Maurischat am Sonntag vor allen Dingen die frisch zurückeroberte Tabellenführung verteidigen. Trotz des 6:0-Hinrundensieges erwartet er jedoch eine schwere Aufgabe beim Tabellenneunten: „Das wird mit Sicherheit nicht so leicht.“

Er bangt um den Einsatz von Thorsten Renk, der am Sonntag rechtzeitig aus Hamburg zurück sein will. „Er macht uns stark mit seiner Schnelligkeit. Wenn er dabei ist, ist er eine Bereicherung“, lobt der Trainer seinen Toptorschützen (20 Treffer).

Eine Bereicherung waren vor einer Woche beim 5:0-Erfolg über Uentrop auch die Einwechselungen von Dominik Sorge und Tobias Wittwer. „Beide haben viel neuen Schwung reingebracht“, sagt Maurischat und erwägt eine Änderung der Startelf. Daniel Sadrinna, der gegen Uentrop früh mit Rückenproblemen raus musste, steht wieder zur Verfügung. Niclas Arenz hat nach seinem Bänderriss das Training aufgenommen, die Partie am Sonntag kommt aber wohl noch zu früh. Fehlen werden die letztmals gesperrten Ruchan Akman und Ramazan Dincer.

FC Pelkum – VfK Nordbögge (Sonntag 15 Uhr, Selbachpark/1:2). Schon im Hinspiel gewann der VfK die Partie gegen Pelkum. Und nicht nur deshalb fahren die drittplatzierten Nordbögger mit breiter Brust zum Selbachpark. „Ich bin guter Dinge, weil wir eine gute Mannschaft beisammen haben“, sagt Spielertrainer Dennis Juraschuk und verweist im gleichen Atemzug auf die Rückrundentabelle, die sein Team als Spitzenreiter ausweist. Vier Punkte mehr als der FCP haben die Nordbögger dabei geholt.

In Pelkum sieht Juraschuk den VfK in einer komfortablen Situation. Das liegt nicht nur daran, dass mit Björn Kempe, Marc Aschmoneit und wahrscheinlich auch Thomas Kul und Oliver Rothkamm vier Stammkräfte zurückkehren, sondern hat auch damit zu tun, dass der Druck auf Seiten des Gastgebers liegt. „Wir haben überhaupt nichts zu verlieren. Pelkum muss ja gewinnen“, sagt Juraschuk.

Denn der FCP darf sich im Titelkampf mit der SpVg Bönen keinen zweiten Ausrutscher in Folge leisten. „Wir können das Zünglein an der Waage sein – in dem Fall für die SpVg. Wir werden alles geben“, verspricht der VfK-Coach. Juraschuk hat aber großen Respekt vor dem Gegner, dessen Stärken er vor allem im schnellen und effektiven Konterspiel sieht.

TuS Uentrop – IG Bönen (Sonntag 15 Uhr, Im Giesendahl/2:1). Im Hinspiel hatte die IG die Uentroper am Rande einer Niederlage. Zwei Fehler vor den Gegentoren und eine mangelhafte Chancenauswertung kosteten den Bönener damals Zählbares. Während das Liga-Schlusslicht defensiv seit der Rückrunde stabiler auftritt, ist das Problem im Angriff geblieben. Selbst beim 5:2-Erfolg gegen TIU Rünthe monierte Trainer Ayhan Sezer noch die Abschlussschwäche seiner Mannschaft.

An der guten Hinspielleistung gegen Uentrop hatte auch der Heimvorteil mit dem Aschenplatz am Schulzentrum sicher seinen Anteil. Der fehlt der IG am Sonntag, daher wird sich die Mannschaft im Giesendahl wieder auf das veränderte Spiel auf Rasen einstellen müssen. Laye Toure steht dem Trainer wieder zur Verfügung. Auch Sener Yagci hat nach seinem Bänderriss die ersten Einheiten absolviert. Ein Einsatz kommt für ihn aber wahrscheinlich noch zu früh.

Bei einem Sieg winkt den Bönener sogar ein kleines Bonbon. Sie könnten – eine Niederlage des Vorletzten TIU vorausgesetzt – den letzten Platz verlassen, den sie seit dem sechsten Spieltag innehaben. Drei Tore müssten sie dafür aufholen. „Wir glauben an uns“, erklärt Sezer. - bob

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