Fußball

IG nahezu in Bestbesetzung nach Rheda

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Der einzige Ausfall neben den Langzeitverletzten könnte am Wochenende Tato Tsekvashvili sein.

Bönen – Es ist Mitte März, und Ferhat Cerci hat noch nicht das Gefühl, dass er mit seiner Mannschaft schon in einem Rhythmus gekommen ist. Zwei Pflichtspiele und einem Test hat er seit dem Start am 10. Februar erst absolviert. Mit Erschrecken hat der Trainer der IG Bönen daher festgestellt, dass die Partie am Sonntag beim FSC Rheda noch am Freitagmittag auf Rasen angesetzt war.

 „Ich würde mich ärgern, wenn das Spiel ausfällt“, sagt er angesichts der anhaltenden Regenfälle. Cerci hat keine Lust auf noch mehr englische Wochen im April.

Der FSC verfügt allerdings auch über einen Kunstrasenplatz, so dass die Austragung der Begegnung gesichert erscheint. Cerci rechnet mit 90 schwierigen Minuten in Rheda, verweist zum einen auf die Heimstärke (Platz vier in der Tabelle) und zum anderen auf die bislang gute Rückrunde (Rang zwei) des FSC, der in der Gesamtwertung nach einem schwachen Start jedoch nur Siebter ist.

2:0-Führung im Hinspiel verspielt

„Wir haben uns auch im Hinspiel sehr schwer getan. Wir müssen höllisch aufpassen“, erklärt Cerci seinen Respekt vor dem Gegner. Nach einer 2:0-Führung kassierte die IG seinerzeit zunächst den Ausgleich, ehe Erkan Baslarli den Bönenern in der Schlussphase noch den Erfolg bescherte.

Nicht weniger als einen Dreier haben sich die Gäste auch diesmal vorgenommen. „Das ist jetzt eine Phase, wo wir punkten müssen“, sagt Cerci und befürchtet, dass die Verfolger noch einmal „Blut lecken“, wenn die IG nun Zählbares liegenlässt. Bei derzeit fünf Punkten Vorsprung in einer schiefen Tabelle wäre es dem Spitzenreiter am liebsten, wenn er mit souveränen Auftritten in den kommenden Wochen der Konkurrenz weiter den Wind aus den Segeln nimmt.

Cerci hat die Qual der Wahl - schon wieder

Die ersten beiden Siege in diesem Jahr, das 4:0 in Sönnern und das 5:0 gegen Sünninghausen sorgen dabei für Optimismus, kontrollierte die IG die Partien doch fast über die gesamte Spielzeit. Während die jüngsten Gegner allerdings gegen den Abstieg kämpfen, sollte Rheda stärker sein. Für Cerci gilt aber die gleiche Herangehensweise wie zuletzt: „Wir müssen unsere Linie durchziehen“, fordert der Trainer.

Die Voraussetzungen könnten besser kaum sein: In den ohnehin schon bestens gefüllten Kader, in dem in der vergangenen Woche schon nicht mehr alle Akteure auf den Spielbericht gepasst haben, kehrt nun auch Bünyamin Uysal nach seinem Auslandsaufenthalt zurück. Damit fehlen wohl lediglich der gesundheitlich angeschlagene Tato Tsekvashvili sowie die beiden langzeitverletzten Emir Bajric und Haydar Yazici. Cerci hat also erneut die Qual der Wahl.

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