VfK und IG starten gegen die Aufstiegskandidaten

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Immerhin: Kapitän Marc Aschmoneit ist bei Nordbögge mit an Bord.

BÖNEN -  Von null auf hundert heißt es für die beiden Bönener Teams in der Fußball-Kreisliga A1. Die IG Bönen empfängt zum Start in die zweite Serie Spitzenreiter TuS Uentrop, der VfK Nordbögge gastiert beim nur einen Punkt dahinter liegenden SVE Heessen.

IG Bönen – TuS Uentrop (Sonntag 15 Uhr, Schulzentrum/Hinspiel 0:5). „Das wird ein harter Gegner. Uentrop hat in der Spitze gute Spieler und kann das Mittelfeld gut überbrücken“, sagt IG-Coach Ayhan Sezer vor der ersten Pflichtaufgabe im Jahr 2015: „Aber wir sind darauf vorbereitet.“ Das gilt auf jeden Fall für den Platz, der rechtzeitig zum Start wieder über einen Ballfangzaun verfügt. Denn die Bönener wollen unbedingt auf Asche spielen. In der Hinrunde auf dem Giesendahl-Rasen ging die IG mit 0:5 unter. „Jetzt steht Wiedergutmachung vor der Tür“, will Sezer im Rückspiel nichts verschenken.

Dazu muss sich sein Team im Vergleich zur Vorbereitung steigern. Das weiß auch Sezer: „Wir dürfen uns nicht die Fehler erlauben wie gegen den TSC Kamen.“ Der Trainer bangt noch um einen schlagkräftigen Kader. Denn Sener Yagci, Adem Batak, Tufan Kabakci, Furkan Aydeniz und Sherif Karahan sind angeschlagen.

VfK Nordbögge (Sonntag 15 Uhr, Marienstadion/2:0). Absagen geht nicht, doch VfK-Trainer Dennis Juraschuk wäre es wahrscheinlich lieber, er könnte die Partie am Sonntag verschieben. In der Vorbereitung hatte er noch drei Partien ohne Konsequenzen absagen können. Die personelle Lage hat sich allerdings immer noch nicht verbessert. So entwickelt sich 'katastrophal' notgedrungen zur häufigsten Vokabel von Juraschuk. Die Vorbereitung allgemein, die auf das Spiel in Heessen und die Personalsituation bezeichnet er gar als „absolute Vollkatastrophe“.

Aus eigenen Mitteln kann der VfK-Trainer keine Mannschaft zusammenstellen. Andre Juraschuk ist im Urlaub, Eike Hoffmann privat verhindert. Sebastian Kromke, Manuel Müller, Lars Lenser sind verletzt. Für Sebastian Schneck und Marcel Kloda kommt ein Einsatz wohl noch zu früh. Die erste Mannschaft muss also Kräfte aus der Reserve abziehen. „Auch wenn das nicht so toll ist. Schließlich hat die Zweite ja ein Derby mit Bönen. Aber es funktioniert nicht anders“, ist Juraschuk damit nicht glücklich.

Zumal die Wahrscheinlichkeit in Heessen, das sich in der Winterpause weiter verstärkt hat, etwas Zählbares zu holen, wohl gering ist. „Die Mannschaft, die auflaufen wird, hat so noch nie zusammengespielt“, erwartet Juraschuk keine Heldentaten: „Wir wissen, dass wir ganz klar der Underdog sind, und die Rolle nehmen wir auch an.“ - bob

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