Reiten

Haflinger und sich steigernden Prüfungen in Hacheney

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Madeline Stiller, hier 2017 mit Royal Rosi, startet auch in diesem Jahr auf dem Heimturnier in Hacheney.

BÖNEN - Sonnig wird es am kommenden Wochenende in Bönen-Hacheney. Das ist die Regel beim Sommerturnier der Reitgemeinschaft. Ganz so heiß wie in Nordbögge am vergangenen Wochenende in Nordbögge sollte es aber nicht sein. Das wünschen sich Veranstalter und Publikum.

„Naja, die Temperatur bleibt wohl noch hoch“, stöhnt Simone Kiesenberg erfahren. Die Geschäftsführerin, gemeinsam mit Sabine Calasso auch verantwortlich für die Meldestelle, hätte es zwar gerne kühler. Mit den Meldezahlen ist die Hacheneyerin dennoch hoch zufrieden. Denn die Zahl der Starts bewegt sich im Rahmen der Vorjahre. Knapp 1000 waren es gestern. „Es werden aber bis Meldeschluss am Donnerstagabend um 18 Uhr gewiss noch einige dazu kommen“, meint Kiesenberg.

Stark sind die Hacheneyer traditionell im Bereich Dressur besetzt. Eine Spezialistin, die RG-Nachwuchstrainerin und aktuelle Ortsmeisterin in dieser Disziplin, Sina Becker, initiierte in diesem Jahr eine Prüfung der Klasse A nur für Haflinger. „Sie selbst reitet ja zwei, ist damit ganz erfolgreich unterwegs, und wir haben einige der Tiere im Stall“, freut sich Kiesenberg über das Comeback der blonden Arbeitspferde und den neuen Programmpunkt am Samstag.

Auch am Sonntag gibt es an der Heidestraße Neues zu sehen und zu reiten: Das so genannte „Springen mit steigenden Anforderungen“. Zum Beispiel werde ein A-Springen gegen Ende des Parcours mit Hindernissen der Klasse L gespickt, ein L-Springen mit denen eines M-Springen, erklärt Hacheneys Geschäftsführerin. Bei der Reitgemeinschaft wird so das A-Springen um 14.30 Uhr sportlich aufgewertet.

Beginnen wird das Sommerturnier der Hacheneyer morgen um 12.30 Uhr mit einer A-Dressur, gefolgt von der gleichwertigen Springprüfung (13 Uhr). Die höchstklassigen Wettbewerbe sind wie beim Nachbarn Nordbögge, der auch mit einigen Reitern zu Gast ist, die M-Dressur am Sonntagnachmittag und das mittelschwere Springen zum Abschluss des Turniers.

„Wir sorgen in jedem Fall so gut es geht für Kühlung“, verspricht Kiesenberg. Das gelte nicht nur für die Reiter und ihre Pferde. Weinstube und Bierstand sorgen ebenfalls für die Regulierung der Temperaturen.

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