VfK und IG sind heiß auf DAS DERBY

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Dennis Juraschuk will gute Derbybilanz wahren.

BÖNEN -  Kreisliga A (1): IG Bönen – VfK Nordbögge (So., 15 Uhr, Sportplatz am Schulzentrum). Ungewöhnliche Vorzeichen stehen vor dem Derby zwischen der IG Bönen und dem VfK Nordbögge. Anders als erwartet, geht nicht die Juraschuk-Elf als Favorit in die Partie, sondern der Gastgeber.

Die Elf von Trainer Ayhan Sezer legte nämlich einen überraschend guten Saisonstart hin, steht nach fünf Siegen bei nur einer Niederlage (0:5 in Uentrop) auf dem dritten Tabellenplatz. Der VfK, nach der vergangenen Saison Dritter und im Vorfeld als einer der Meisterschaftsfavoriten gehandelt, fuhr erst am letzten Spieltag mit dem 5:2 über Arminia Hamm den ersten Sieg ein.

„Wir wissen ja aus eigener Erfahrung, was so ein Lauf bedeutet“, sagt VfK-Spielertrainer Dennis Juraschuk, „aber wir benötigen die Punkte, wollen nach unserem ersten Sieg gegen Arminia nachlegen.“

Der Lauf der IG begann schon vor der Sommerpause mit der Punktejagd zum Klassenerhalt.

Trotzdem fühlt sich IG-Sportdirektor Peter Thiemann nicht ganz wohl in der Favoritenrolle. „Der VfK ist momentan sicher keine Übermannschaft, hatte aber auch mit Gegnern zu tun, die fast alle oben drin stehen“, warnt er. „Und bei uns ist gegenüber der Partie in Pelkum, wo wir ja nur das Nötigste gemacht haben, eine Leistungssteigerung nötig, um gegen Nordbögge zu bestehen.“

Der Kader des Gastgebers ist morgen komplett. Auch der Garant für den Erfolg der IG ist mit Goalgetter Ibrahim Yörük dabei. Mit seinem zweiten Doppelpack in Folge beim FC Pelkum hat er sein Torkonto bereits auf sechs Treffer erhöht. Genauso oft hatte Yörük, der im Winter von Blau-Weiß Büderich ans Schulzentrum wechselte, in der abgelaufenen Rückrunde getroffen.

Doch der Stürmer ist nicht nur wegen seiner Tore wichtig für die IG. Der kantige Angreifer behauptet viele Bälle, so dass seine Mitspieler nachrücken können. Dem schnellen Umschaltspiel, dass Trainer Ayhan Sezer eingeführt, kommt das sehr entgegen. Zumal Sezer auf der Asche am Schulzentrum auf einfaches Spiel setzt.

Bei allen Vorteilen für die IG – die Derby-Statistik spricht eindeutig für die Nordbögger: Zwei Unentschieden und zwei Siege stehen bei ihnen zu Buche. Und um die Motivation macht sich Juraschuk auch keine Sorgen. „Es ist ja jetzt DAS DERBY – die SpVg ist ja nicht mehr dabei.“

Er beklagt mit Oliver Hartmann, Sebastian Schneck, Marcel Kloda, Daniel Friebe, Markus Hein und Andre Juraschuk zwar weiterhin zahlreiche Ausfälle, denkt aber, dass sein Kader groß genug ist, um gegen jeden Gegner zu bestehen. -  bob/ml

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