Sieben Neue für die IG

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Rückkehrer Ramazan Özdemir soll die IG zum Klassenerhalt schießen.

BÖNEN -  Schon zum Jahreswechsel hatte die IG Bönen angekündigt, in der Rückrunde im Abstiegskampf richtig durchstarten zu wollen. Bei der Aufholjagd setzt der Tabellenletzte der Fußball-Kreisliga A1 auf gleich sieben Neuzugänge, deren Verpflichtung Trainer Ayhan Sezer nun bestätigte. Vier davon sind in Bönen keine Unbekannten.

So einigten die IG mit Ramazan Özdemir (TSC Hamm), Fatih Korkmaz (Preußen TV Werl) und Harun Dogan (SuS Lünern), die den Verein im Sommer verlassen hatten, auf eine schnelle Rückkehr. Das Trio vermochte sich bei seinen neuen Vereinen nicht durchzusetzen. Zudem schließt sich wie zu Jahresbeginn ebenfalls schon berichtet Sherif Karahan von der SpVg dem Sezer-Team an. Er war am Rehbusch zwischen erster und zweiter Mannschaft gependelt.

Drei Spieler kommen von A-Ligisten aus dem Kreis Soest zum Schulzentrum. Canef Bölükbasi kickte zuletzt bei der TuS Wickede, Ridvan Semi Karayaka beim SC Sönnern und Ibrahim Yörük bei Blau-Weiß Büderich.

Trainer Sezer verspricht sich gleich mehrere Effekte von den Neuen. Zum einen sollen sie den Konkurrenzkampf im bis dato zu kleinen Kader erhöhen. „Jetzt muss jeder um seinen Stammplatz kämpfen. Jeder muss sich beweisen“, sagt der Coach, der auch mit einer ansteigenden Trainingsbeteiligung rechnet, wenn es am Sonntag losgeht. Außerdem sollen die Verstärkungen die Qualität mitbringen, die zum Liga-Erhalt führen soll. „Wir wollen die Klasse halten“, gibt sich Sezer kämpferisch Trotz des Wissens, dass der Rückstand auf das rettende Ufer bereits acht Punkte beträgt.

Der Trainer hatte in der Winterpause nach Verstärkungen für alle Mannschaftteile gesucht. So sollen Stürmer Özdemir, Karayaka als hängende Spitze sowie Bölükbasi und Yörük als offensive Flügelspieler für deutlich mehr Torgefahr sorgen. Denn gerade einmal 14 Treffer gelangen der IG in den bisherigen 16 Partien. Karahan und Dogan sollen die Abwehr (42 Gegentore) stabilisieren, wo Sezer vor allem die geringen Alternativen Probleme bereitet hatten. Zumal die wenigen Verteidiger auch angeschlagen aufs Feld gehen mussten. Korkmaz soll im Mittelfeld als Antreiber fungieren. „Ich hoffe, dass es so klappt, wie wir uns das vorstellen“, weiß Sezer, dass alle an einem Strang ziehen müssen, da es im Abstiegskampf nichts geschenkt gibt.

Nicht mehr zum Kader gehört Tato Tsekvashvilli. Der erst im Dezember nach Bönen gekommene Angreifer wurde in sein osteuropäisches Heimatland abgeschoben. „Das ist traurig“, sagt Sezer aus menschlicher und sportlicher Sicht. - bob

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