Showdown fürs Spitzenspiel Altenbögge gegen Oberaden

+
Der RSV (links Tom Beutner) will mit einem Sieg gegen Oberaden II die Tabellenspitze übernehmen.

BÖNEN -  „Am Sonntag ist Showdown“, stellt RSV-Betreuer Björn Dörnemann unmissverständlich klar. Am Sonntag steigt um 18 Uhr in der MCG-Halle das Spiel der Saison in der Handball-Kreisliga, wenn der SuS Oberaden II als Spitzenreiter beim nur einen Punkt dahinterliegenden Tabellenzweiten RSV Altenbögge gastiert.

Die beiden Mannschaften machen die Meisterschaft in den verbleibenden sechs Saisonspielen unter sich aus. Die Oberadener können bei einem Sieg den Sekt für die Aufstiegsfeier wohl schon kaltstellen. Bei einem Unentschieden oder einem Sieg der Altenbögger ist bis zum Saisonende am 10. Mai Hochspannung garantiert.

„Ich erwarte, dass sich jeder Handball-interessierte Bönener in der MCG-Halle einfindet, weil er ein tolles und spannendes Spiel sehen wird und die Chance hat, uns zu unterstützen“, fordert Dörnemann.

Seiner Meinung nach kann seine Mannschaft den Rückhalt der Fans durchaus gebrauchen. „Unser Ziel ist es, zu gewinnen. Aber das war an keinem Spieltag schwieriger,“ erklärt Dörnemann und schiebt die Favoritenrolle den Gästen zu. Die seien schließlich Tabellenführer und der Betreuer hält den SuS auch in der Breite für besser aufgestellt.

Dennoch erwartet Dörnemann eine Partie auf Augenhöhe. Und dass der RSV die Oberadener bezwingen kann, bewies er beim 32:23-Hinspielerfolg eindrucksvoll. Damals rief Altenbögge eine Topleistung ab. „Hundertprozentige Konzentration und hundertprozentiger Wille“ sind laut Dörnemann auch diesmal gegen den SuS nötig: „Nur dann haben wir eine Chance.“

Die Voraussetzungen sind gegeben. Tom Beutner ist wieder fit. Dennis Geckerts Entzündung am Schienbein sollte ebenfalls kein Thema sein. „So ein Spiel lässt sich keiner entgegen“, weiß Dörnemann. Dafür stehen hinter den erneuten Einsätzen der Routiniers Martin Höhmann und Thomas Wollek große Fragezeichen. Das Duo führte den RSV in der Vorwoche zum Sieg gegen Bergkamen III, merkte aber anschließend die ungewohnte Belastung. Höhmann beklagte Achillessehnenprobleme, Wollek laboriert an einer Oberschenkelzerrung. „Sie sind voraussichtlich nicht dabei. Sie hätten uns in der derzeitigen Situation natürlich zusätzlich Sicherheit gegeben“, sagt Dörnemann wehmütig. Es ist jedoch durchaus davon auszugehen, dass die beiden erfahrenen Akteure am Sonntag in der Halle sind – eventuell sogar im Trikot, um sich für den Notfall bereithalten.

Dörnemann hebt aber hervor, dass der RSV auch ohne Wollek und Höhmann eine schlagkräftige Truppe auf die Platte bringen wird. „Wir müssen damit klarkommen, und haben das in der Hinrunde auch ohne die beiden geschafft.“ Im Spitzenspiel wird viel davon abhängen, wer mit einem freien Kopf aufläuft. Deshalb versucht Dörnemann seinem Team den Druck zu nehmen: „Wir haben doch schon alles erreicht, was wir wollten“, ist für ihn die Gelegenheit ein solches Endspiel zu bestreiten bereits aller Ehren wert. Aber ein Sieg wäre für alle Bönener sicher das Tüpfelchen auf dem i. - bob

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare