Nordbögge gegen die Wundertüte Stockum

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Trifft gegen Stockum auf alte Bekannte: VfK-Coach Jürgen Serr.

Bönen -  Auch eine Leistung: In nur zehn Spielen nach dem Wechsel in den Fußballkreis Unna-Hamm hat sich der SV Stockum den Status einer Wundertüte erarbeitet. Schon vor zwei Wochen nannte SpVg-Coach Hendrik Dördelmann den Gegner aus Werne so, dem schloss sich sein Trainerkollege Jürgen Serr vom VfK Nordbögge, der am Sonntag auf die Stockumer trifft (14.30 Uhr/Feuerwache), nun an: „Einmal spielen sie relativ souverän, und am nächsten Wochenende dann das Gegenteil.“

So liegt der SVS als Achter 14 Zähler hinter dem Tabellenführer VfL Mark und ebenso hinter den eigenen Erwartungen. „Stockum hat aber eine gute Truppe“, betont Serr, der in seiner Zeit beim SVE Heessen mit den heutigen SVS-Spielern Ali Karaman und Torhüter Cedric Packheiser zusammenspielte.

Nordbögge geht also einmal mehr als Außenseiter in die Begegnung, was Serr nicht von seiner Zielsetzung abbringt: „Wir wollen zuhause einen Sieg einfahren – mit unseren Mitteln“, sagt er und nennt Laufbereitschaft und Aggressivität als Grundtugenden. Im Training hat der Coach zuletzt mehr Wert auf die spielerischen Elemente gelegt. Es geht darum nach Ballgewinnen durch Pässe nach vorne zu kommen. „Nicht nur lang pöhlen und vorne die Daumen drücken“, erklärt er.

Bis auf die Langzeitverletzten könnten alle Nordbögger eigentlich mitwirken. Eventuell fährt aber der eine oder andere spontan zum Derby – ins Westfalenstadion, nicht an den Rehbusch. - bob

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