Bönens Sven Serke schnellster Deutscher in Paderborn

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Die Lauffreunde Sven Serke (links) und Martin Munk starteten beim Osterlauf in Paderborn.

PADERBORN - Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel waren die Wegbegleiter der knapp über 10 000 Teilnehmer beim Paderborner Osterlauf. Am Start bei der 68. Auflage des ostwestfälischen Straßenlauf-Klassikers waren natürlich auch die Lauffreunde Bönen, und zwar über die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometer und im 10-km-Rennen.

Sven Serke war im Halbmarathon schnellster Deutscher, dabei war er sogar enttäuscht, dass er erst nach 1:13:50 Stunden die Ziellinie überquerte. „Mit der Zeit bin ich eigentlich nicht zufrieden. Allerdings habe ich vor einer Woche noch mit einer Virusinfektion das Bett gehütet. Aber ich freue mich über meine Platzierung“, meinte Serke kritisch. Der Bönener landete auf den siebten Rang und gewann seine Alterklasse M35. „Die vor mir laufenden Afrikaner – sowohl die Männer als auch die Frauen – starteten in einer anderen Liga“, ergänzte Serke. So war der erst 17-jährige Sieger Fentahun Hunegnaw aus Äthiopien nach 1:02:16 im Ziel. Die schnellste Frau, die Äthiopierin Letebrhan Haylay Gebreslasea, benötigte 1:09:45.

Mit seiner Zeit von 1:26:29 Stunden zeigte sich der Bönener Martin Munk hoch zufrieden, schließlich bedeutete sie eine neue persönliche Bestmarke. Er erreichte damit Platz sieben in der Altersklasse M45 und wurde Gesamt-53. „Ich laufe gerne in Paderborn, auch wenn der Stadtkurs nicht ganz so einfach ist. Aber der Publikumszuspruch ist toll“, sagte Munk.

Für Thorsten Bücker und Dieter Brodowski ging es um die Formüberprüfung für den Hamburg-Marathon am ersten Mai-Wochenende. Bücker benötigte 1:33:39 (Gesamtplatz 137, 23. der M45), Brodowski eine Sekunde mehr (Gesamtplatz 139, 16. der M50). „Der Marathon kann kommen“, resümierte Brodowski zufrieden. Meinolf Nather finishte nach 1:55:56 (Gesamtplatz 712, 100. der M50).

Über zehn Kilometer waren die Lauffreunde Dieter Freitag und Simon Vulf am Start. 2538 Männer und 1138 Frauen kamen ins Ziel. Freitag erreichte es nach 52:50 Minuten (Gesamtplatz 1418, 24. der M60), Vulf 53:33 (Gesamtplatz 1508, 29. der M60).

Ein Lauf der ganz anderen Art fand eine Woche vorher in Bergkamen statt, der 9. Panorama-Marathon. „Das ist kein Wettkampf im klassischen Sinne“, sagte Jürgen Korvin, Pressewart der Lauffreunde. Man hat die Möglichkeit, eine individuell Zahl von Runden zu laufen, die zirka 4,5 km lang sind. Gewonnen hat derjenige Sportler mit der größten Laufstrecke. In diesem Jahr kam der Sieger Frank Steinbach auf 72 km in 6:19:18 Stunden. Die Strecke an der Halde „Großes Holz“ ist anspruchsvoll, da diese das umliegende Gelände immerhin um annähernd 100 Meter überragt. Jörg Kappel von den Lauffreunden brachte es auf 45 km und Platz 15 von 45 Startern, gelaufen in 4:09:26. Todt G. Willingmann zeigte sich mit 36 km in 3:01:16 zufrieden. Stefan Deimann nutzte die Veranstaltung zum Training für den Hermannslauf am 27. April. Für 22,5 km benötigte er 1:54:32. - WA

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