Leichtathletik

Über 73 km beim Sechsstundenlauf in Bönen

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Genau 100 Teilnehmer begrüßten Lauffreundechef Jochen von Glahn und Trainer Michael Klein zum zweiten Sechsstundenlauf am Zechenturm. Der Sieger legte stolze 73 Kilometer zurück.

Bönen - Titelverteidiger Christoph Marquardt (LG Deiringsen) gewann erneut, vor dem Dortmunder Neuling Michael Erbe und Lokalmatador Jan-Philipp Struck. Beste Frau wurde Tanja Niedeck vom Team Erdinger Alkoholfrei. 

Sein Säckchen als Distanzmarker platzierte Marquardt diesmal nach 73220 Metern. Bei der Premiere des Laufs erreichte er die 77 km-Marke. Unzufrieden war der Deiringser nicht. 

Marquardt gewinnt Sechsstundenlauf

„Das war heute im Schongang“, meinte er. „Ich habe ja gegen Ende jede zweite Runde Abkühlungs- und Trinkpausen eingelegt“, erklärte Marquardt. Auf der Strecke, offiziell vermessen sind es 1340 m, lernte er den Zweitplatzierten aus seiner Altersklasse M50 kennen. Der Dortmunder Erbe läuft normal „nur“ Halbmarathon und Marathon, erfuhr der Deiringser. Er wolle Erbe gleich für seinen Verein „einkaufen“. 

Für Struck war es Vorbereitung

Struck lief am Samstag knapp 63 km. Der Bönener Ultraläufer hatte wie beim ersten Mal nebenbei die Technik in seinen Händen. Für Struck war es eine Art Vorbereitung für den selbst veranstalteten Ballonlauf am kommenden Wochenende. Dort wird er die von den Lauffreunden angeschafften Pads für die Zeiterfassung ebenfalls einsetzen. „Wir nutzen die Technik zweimal im Jahr, verleihen die Gerätschaft auch an andere Vereine“, begründete von Glahn die Investition. 

2. Sechsstundenlauf am Förderturm

Trotz der Hitze lief die Veranstaltung mit Blick auf die Gesundheit der Läufer gut. „Wir haben immer ein Auge drauf gehabt“, meinte Klein. Laufe ein Sportler „im Gesicht rot-weiß gefleckt“ über die Ziellinie, nehme das Lauffreunde-Team ihn aus dem Rennen. So geschehen beim Windelschmidt-Nachwuchs. Emily-Lara, Julian, Sebastian und Jan-Philipp trugen im Ziel alle das blaue Armbändchen als Kennzeichen für den absolvierten Halbmarathon, doch Klein nahm die Kinder und Jugendlichen vom Laufteam Unna im Alter von neun bis 14 Jahre nach und nach aus dem Rennen. Am weitesten lief der Älteste, Julian: „35 km habe ich geschafft“, meinte er nach knapp fünf Stunden. 

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