Nordbögge freut sich auf Flutlichtspiel in Herringen

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Frederik Bennemann steht am Freitagabend in Herringen wieder im Nordbögger Kader.

Bönen -  Zumindest vorübergehend kann der VfK Nordbögge am Freitagabend die Abstiegsplätze in der Fußball-Kreisliga A1 verlassen. Dazu ist mindestens ein Punktgewinn in der vorgezogenen Partie beim Bezirksliga-Absteiger SVF Herringen (Anstoß 19.30 Uhr) nötig, um den TuS 59 Hamm hinter sich zu lassen und mit der IG Bönen gleichzuziehen.

Trainer Jürgen Serr hofft aber natürlich auf einen Sieg, der seine Mannschaft vorerst sogar bis auf Rang zwölf hochspülen würde. Doch vor dem Blick auf die Tabelle sind 90 Minuten harte Arbeit an der Herringer Schachstraße angesagt. „Wir dürfen nicht nur hoffen, sondern müssen das auch umsetzen, müssen Laufbereitschaft zeigen und den Kampf annehmen“, betont Serr. Denn auch die Gastgeber haben nichts zu verschenken, wollen sich als Zehnter mit elf Punkten von der Abstiegszone absetzen.

Serr spielt die Flutlichtkarte aus, wie einst Jürgen Klopp in den ersten Jahren beim BVB: „Da musst du normalerweise brennen“, sagt der VfK-Trainer, der seinen Schützlingen von seiner Profizeit in Essen erzählte. Schließlich wollen die Nordbögger „den verlorenen Punkt“, so Serr, aus dem Rünthe-Spiel wiederholen. Zweimal holten sie da einen Rückstand auf, um sich in den Schlussminuten noch zwei Tore zur 2:4-Niederlage zu fangen. „Wir wollen gewinnen und werden nicht versuchen, ein 0:0 zu halten“, erklärt Serr, der wieder auf Christoph Wöllert und Frederik Bennemann bauen kann. „Es ist gut eine Alternative auf der Bank zu haben, von der man weiß, da kommt noch was“, sagt Serr. Er selbst fällt allerdings mit Knieproblemen aus. - bob

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