VfK schiebt die Favoritenrolle weiter

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Oliver Hartmann ist ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen.

BÖNEN -  Seine Rolle als Geheimfavorit hat der VfK Nordbögge in der vergangenen Saison als Dritter der Fußball-Kreisliga A1 eindrucksvoll bestätigt. Im dritten Jahr der Zugehörigkeit zur Kreis-Oberklasse will er sich an der Feuerwache aber nicht unter Druck setzen lassen. Der Titel wird nicht anvisiert, obwohl Meister SpVg Bönen aufgestiegen und Vize-Meister Pelkum auseinandergebrochen ist.

„Das ist kaum noch zu toppen“, erinnert VfK-Chef Thorsten Würz an die überragende Rückrunde des A-Ligisten. Die logische Konsequenz, den Aufstieg als kommendes Ziel zu nennen, verweigert er. Dabei ist die Situation ähnlich der des Meisters SpVg Bönen, der als Vorjahreszweiter gestartet war. Das Nordbögger Team blieb fast komplett zusammen und wird durch Rückkehrer Oliver Hartmann verstärkt. Der ist fast auf den Tag genau ein Jahr nach seinem schweren Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen. „Unser Trainer Dennis Juraschuk konnte ja zudem wegen des Verletzungspechs nie in seiner Wunschbesetzung spielen – Cengiz Güner Neuzugang im vergangenen Jahr hat gerade mal drei Spiele bestritten.“

Die Rückrunde ist auch mit dem Namen Björn Kempe verknüpft. „Der hat uns ja nach der Winterpause sehr geholfen“, so Würz, „mal gucken was daraus wird, wenn er von Saisonbeginn an spielt.“ Favoriten sind für den VfK-Boss aber die Teams von BV 09 Hamm, TuS Uentrop und Hammer SC – „die haben extrem aufgerüstet.“

Das sieht auch Juraschuk so, der ebenfalls Uentrop und das Team aus dem Hammer Norden auf der Rechnung hat. „Wir machen jetzt keine Riesenansage. Wir sind mit Sicherheit nicht Favorit“, betont Juraschuk. Der VfK ist nämlich einen anderen Weg gegangen. Denn lediglich Thomas Kul will kürzer treten, was er jedoch auch schon in der abgelaufenen Rückrunde getan hat.

„Die Mannschaft ist auf einem guten Weg“, sagt Juraschuk. Mit elf Siegen und nur einer Niederlage war der VfK schon bestes Rückrundenteam. „Wir haben nur die Anfangsphase verpennt, sonst wären wir bestimmt ganz oben rangekommen“, so Juraschuk. Sein Team gilt es daher im Kleinen zu verbessern. Zudem ist der Trainer der Meinung, dass seine Mannschaft taktisch weiter sei als große Teile der Konkurrenz. Diesen Vorsprung will er gemeinsam mit Co-Trainer Sven Kaczor halten – im besten Fall natürlich ausbauen. Und so könne es sich als Vorteil erweisen, dass die Nordbögger eingespielt sind, während die Konkurrenz ihre Neuen noch integrieren müssen. - bob

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