Die SpVg vor dem Start: „Erste Spiele haben es in sich“

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Trotz der schlechten Vorbereitung sieht Bönens Torhüter Marco Behrend die SpVg für den Abstiegskampf in der Bezirksliga.

BÖNEN -  14 Spieltage hat die SpVg Bönen ab Sonntag Zeit, um den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga zu bewerkstelligen. Momentan liegt der Aufsteiger auf dem ersten Abstiegsplatz. Warum die SpVg dennoch drinbleibt, und dass trotz der schlechten Vorbereitung und welchen Anteil die Winter-Neuzugänge haben könnten, verriet Kapitän Marco Behrend vor dem Auftakt gegen den SV Lippstadt II im Gespräch mit Boris Baur.

Die SpVg ist in einigen Testspielen nur stark ersatzgeschwächt angetreten. Was hat die Vorbereitung überhaupt gebracht?

Marco Behrend: Es ist schwer zu sagen, wie weit wir sind mit den ganzen Verletzungen und Erkrankungen in der Vorbereitung. Ich sehe uns aber trotzdem gut gerüstet, denn die, die da waren, haben sehr gut trainiert und auch gespielt. Wie weit das in der Liga reicht, wird sich zeigen.

Wie groß ist denn die Umstellung von der Kreisliga A auf die Bezirksliga für die Mannschaft als Aufsteiger gewesen?

Behrend: Am Sonntag beim Testspiel gegen Heessen, den Zweiten der Kreisliga A, haben wir mit einer Rumpftruppe 3:1 gewonnen. Der Unterschied ist schon sehr groß. Und unsere Bezirksliga ist auch sehr ausgeglichen. Da gibt es keine Mannschaft, die schlecht ist. Die sind alle richtig gut. Das Niveau ist deutlich stärker.

Auch deshalb hat sich die SpVg in der Winterpause mit drei Neuzugängen verstärkt. Wie ist Ihr Eindruck von Gerrit Wiff, Jörn Holtmann und Sedat Cakir?

Behrend: Die drei bringen uns alle weiter. Gerrit hat schon in höheren Ligen gespielt, und das sieht man. Er bringt viel Qualität und Ruhe mit. Jörn war lange verletzt, hat gegen Bösperde und Heessen aber zwei bärenstarke Spiele auf der Sechs gemacht. Sedat hat lange nicht mehr auf diesem Niveau gespielt, aber er macht sich echt gut. Er macht und tut und hat sogar schon ein paar Mal getroffen.

Am letzten Spieltag im alten Jahr feierte die SpVg einen Sieg gegen den VfL Sassenberg, den derzeit größten Kontrahenten im Abstiegskampf. Das war ein sehr wichtiger Erfolg.

Behrend: Definitiv. Weil wir da gegen einen direkten Kontrahenten gewonnen haben, und weil wir mit einem Sieg in die Winterpause gegangen sind. Das war gut fürs Selbstvertrauen. Außerdem haben wir uns dadurch gesagt: ‘Komm, wir sind dran. Noch ist nichts verloren. Es ist alles drin.’

Zum Start in die zweite Serie warten der Vorletzte Lippstadt II, Spitzenreiter Westfalia Rhynern II und der nur drei Punkte vor Bönen liegenden Tabellenzwölfte Vorwärts Ahlen. Sind das schon richtungweisende Partie?

Behrend: Der Start kann sehr richtungweisend sein. Schon das Lippstadt-Spiel wird richtig wichtig. Wenn man da gewinnt, kann man den Punkteabstand auf Lippstadt vergrößern (derzeit drei – Anm. d. Red.) und ist oben eventuell wieder dran. Die ersten drei, vier Spiele haben es für uns echt in sich.

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