VfK-Frauen vor dem Start: Einspielen für heißen April

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Mit dem Ziel Aufstieg starten die Nordböggerinnen (rechts Marina Gerdes) am Sonntag.

BÖNEN - Für die Fußballerinnen des VfK Nordbögge beginnt die Kreisliga-Rückrunde erst am Sonntag so richtig. Nach dem etwas sinnfrei angesetzten ersten Spiel am 22. Februar in Frömern, hatte der Herbstmeister zwei spielfreie Wochenenden, bevor es jetzt mit dem Heimspiel gegen die Reserve der Hammer SpVg (15 Uhr/Feuerwache) weitergeht.

Doch die zwei Begegnungen, die die Mannschaft von Trainer Thomas Seepe vor Ostern zu absolvieren hat, sind letztlich auch nur ein Vorgeplänkel auf den „heißen April“, wie es Seepe nennt. Denn dann fällt wohl die Vorentscheidung um den Meistertitel, wenn der VfK nacheinander gegen seine drei Mitkonkurrenten Overberge, Holzwickede II und Königsborn antritt.

„Wir haben keinen Druck, aber wenn es klappen sollte, wäre es schön“, fasst der Coach die Ausgangslage zusammen. Nach dem zweiten Platz im Vorjahr hinter dem überragenden BSV Heeren II war die Zielsetzung der Frauen vor der Saison klar. Bis zum Schluss wollten die Nordböggerinnen um den Titel mitspielen. Und nach der Herbstmeisterschaft gibt es jetzt natürlich keinen Grund, kleinere Brötchen zu backen. Momentan liegt zwei Zähler hinter Holzwickede und zwei vor Overberge, hat aber ein Spiel weniger absolviert. Für Seepe ist auch Königsborn noch im Rennen, das sechs Zähler hinter dem VfK zurückliegt.

Als härtesten Konkurrenten schätzt Seepe die Holzwickederinnen ein. „Ich habe gehört, dass die unbedingt hochwollen“, rechnet er mit baldiger Verstärkung aus deren Landesliga-Mannschaft. „So lange wir unsere Spiele gewinnen, bleiben wir vorne“, betont der Trainer, dass sein Team aber erst einmal alles selbst in der Hand hat. Außerdem haben die Nordböggerinnen gesehen, dass sie auch bei Niederlagen nicht aufstecken müssen. Sie lagen in der Hinrunde nämlich schon mal sechs Punkte hintendran. „Auch die anderen lassen Federn. Wir dürfen dann nicht aufgeben und sagen ‘es ist vorbei’“, so Seepe.

Leichtfertige Ausrutscher wollen sich die VfK-Frauen allerdings auch nicht leisten. So gilt die Konzentration natugemäß dem nächsten Spiel. Da gastiert der Tabellen-13., die Hammer SpVg II an der Feuerwache. Eine einfach klingende Aufgabe, zumal die Seepe-Elf das Hinspiel mit 16:1 gewonnen hat. „Wir dürfen uns davon nicht blenden lassen und versuchen, das toppen zu wollen. Für uns reicht ein Sieg“, sagt Seepe, der einige angeschlagene Spielerinnen beklagt. Dafür kann er ab sofort wieder auf Libera Carina Fahrenhorst bauen. Sie wird gegen die HSV im Kader stehen. Der Trainer will sie nach ihrer Schwangerschaftspause langsam heranführen. Damit sie im April in Topform ist. Schließlich wird es dann ja richtig heiß. - bob

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