VfK-Bilanz: Juraschuk blickt auf gute Jahre zurück

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Demnächst nur noch in den Alten Herren des VfK aktiv: Dennis Juraschuk, der auf erfolgreiche Jahre zurückblickt.

Bönen - Fünf Jahre lang war Dennis Juraschuk verantwortlich für die erste Senioren-Fußballmannschaft des VfK Nordbögge. „Und ich denke, wir haben etwas bewegt“, sagt der scheidende Spielertrainer. Als Höhepunkt sieht er den Aufstieg in die Kreisliga A vor drei Jahren. Nur ein Jahr zuvor fing er an der Nordbögger Feuerwache an.

„Ich glaube, vorher hat der VfK zehn Jahre in der Kreisliga B verbracht“, erinnert sich Juraschuk an den überschwänglichen Jubel. „Uns ist es gelungen, eine Truppe zusammenzustellen, die sich in der Liga behaupten konnte“, rückt er die Arbeit seines Betreuerteams ins rechte Licht. Und das, ohne Spieler zu „kaufen“.

In der ersten A-Liga-Saison gelang dem Neuling nach Startschwierigkeiten eine überragende Rückrunde, „da waren wir zweitbeste Mannschaft hinter Aufsteiger Overberge und wir haben der SpVg den Aufstieg versaut.“ In der zweiten Spielzeit wurden die Nordbögger als Dritter gar zum Topteam. Die dritte gerade abgelaufene Saison seiner Trainerkarriere verlief dann nicht so doll. „Wir haben schon früh gemerkt, dass wir hinterherhinken“, erinnert sich der Coach. Verwunderlich, blieb die zuvor erfolgreiche Mannschaft doch zusammen. „Aber Sebastian Schneck und Basti Kromke waren zu Beginn und lange verletzt“, sagt Juraschuk, „außerdem kam dann Unruhe im Team auf – Björn Kempe hat uns ja in der Winterpause verlassen.“ Nordbögge beendete die Saison auf dem sechsten Platz. „Dafür müssen wir uns nicht schämen“, so Juraschuk, „obwohl wir uns in der Tat mehr ausgerechnet haben.“ Die Trainingsintensität die ein Trainer brauche, sei nicht mehr gegeben gewesen. „Außerdem haben wir es nicht geschafft, eine Einheit zu bilden.“ Nach fünf Jahren machte sich ein Gefühl des Ausgebranntseins bei ihm breit.

„Außerdem bin ich im Januar Papa geworden, die Familie geht vor“, verabschiedet er sich in die Alten Herren des Vereins. Das Team gehe durch zahlreiche Aussteiger schweren Zeiten entgegen. „Es ist ein Substanzverlust an gestandenen Kreisliga-A-Spielern.“

Das sieht auch VfK-Vorsitzender Thorsten Würz ähnlich. „Konkret habe ich erst die Abmeldung von Sebastian Kromke vorliegen, aber es wird wohl einen kompletten Neuaufbau geben“, weiß er. Drei bis vier Spieler hätte der VfK schon fest an der Angel. Außerdem viele Anmeldungen für die Reserve von Trainer Christian Wache. „Da fällt vielleicht was ab.“

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