Bönener Leichtathleten nach Lauf auf Schalke begeistert

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Zwei TuS-Staffeln liefen durch die Schalker Arena.

GELSENKIRCHEN -  „Herrlich!“ Dietmar Völkel war auch einen Tag nach dem 6. Runningday rund um die Arena auf Schalke noch begeistert von der Atmosphäre. Für die Leichtathleten der TuS Bönen war die Veranstaltung auf dem Gelände des Fußball-Bundesligisten erneut einer der Höhepunkte im Laufkalender.

Diesmal nahmen sie mit zwei Staffeln und vielen Zuschauern an den fünfmal-fünf-Kilometer-Wettbewerb teil. Und auch ein Duo der Lauffreunde war – allerdings unter anderem Teamnamen – unter den etwa 7000 Aktiven am Start.

Fabian und Michael Ganswind waren jeweils in gemischten Staffeln am Start. Mit den Rennschnecken NRW, einer lockeren Vereinigung von Hobbyläufern, bewältigten die Lauffreunde die Strecke in Gelsenkirchen. Fabian Ganswind (Jahrgang 2001) trug mit 28:07 und Michael Ganswind (M45) mit 25:31 zum jeweiligen Mannschaftsergebnis bei. „Wir wollen bei solchen Gelegenheiten den Kontakt zu Gleichgesinnten über die Vereinsgrenzen hinaus pflegen“, meinte Michael Ganswind.

Der Start der Schülerstaffel der TuS Bönen stand kurzfristig auf der Kippe, weil Leonie und Paul Biermann krankheitsbedingt absagten. Spontan sprangen Anouk und Merle Richter ein, die erstmals einen Fünf-Kilometer-Lauf absolvierten. Und das sogar ziemlich gut: Denn Merle Richter benötigte 26:02 Minuten, ihre jüngere Schwester Anouk 31:02. Philipp Thormann legte in 22:34 die beste Zeit des Quintetts hin. Eugenia Schwarz übergab nach 29:08 Minuten den Staffelstab, Lennart Luhmann war in 29:16 fast genauso schnell. Die Gesamtzeit von 2:18:20 Stunden bedeutete Platz 14 von 24 Teams.

90 Mannschaften hatten sich für die Herren-Konkurrenz angemeldet. Mehr als ein Drittel ließ das TuS-Quintett hinter sich. Dietmar Völkel (32:01), Ringer-Trainer Uwe Manz (25:54), Reinhold Schwarz (21:24), Helge Meiritz (25:59) und Arndt Möller (23:35) waren mit sich rundum zufrieden. Für die Bönener sprang Rang 57 in 2:09:08 Stunden heraus. Die schnellste Staffel war nach 1:29,19 im Ziel.

Die Veranstalter hatten kurzfristig die Strecke verändern müssen, weil nach dem Sturmtief Ela noch immer umgestürzte Bäume und Äste auf der eigentlichen Route lagen. So wurden ein paar Kurven mehr auf den Parkplätzen gelaufen. Laut Völkel war aber alles bis hin zur Live-Musik im Stadion, wo die Wechsel stattfanden, reibungslos organisiert. - WA

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