Der RSV Altenbögge tritt bei Angstgegner Borussia Höchsten an 

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Felix Warias, hier in der Kreisabwehr mit Lukas Florian, ist angeschlagen. 

Bönen - „Wir haben uns gut präsentiert, hatten aber auch ein tolles Publikum im Rücken“, blickt Tino Stracke auf den 35:29-Auftaktsieg gegen Westerholt zurück. „Das war wirklich gut“, ergänzt der RSV-Trainer. Allerdings sei Westerholt an diesem Tag kein echter Gradmesser gewesen.

"Ich hab mich nachher mit deren Trainer unterhalten, der hat erzählt, dass er seinen Kader mit Bezirksligaakteuren auffüllen musste“, relativiert er die Leistung gegen den Verbandsligaabsteiger.

Den Saisonauftakt will Stracke vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Höchsten (Samstag, 19.15 Uhr, Sporthalle Hacheney) heute abgehakt wissen. „Die werden uns mehr abverlangen“, weiß er. „Wir haben dort noch nie etwas geholt und die entscheidenden Leute sind in Höchsten noch dabei.“ Außerdem stehe die Borussia nach der 24:29-Auftaktniederlage gegen den ASC Dortmund schon unter Druck, wenn sie ihre Ambitionen, oben mitzuspielen wie in den Vorjahren , beibehalten wolle.

Auch wenn der RSV in Höchsten immer schlecht aussah. Es war eine andere Mannschaft: Das Gesicht des RSV hat sich geändert. Sehr abgeklärt und diszipliniert traten die Altenbögger gegen Westerholt weitgehend auf. „Aber da hat man Anfang der zweiten Hälfte auch erkannt wie wichtig es ist, die Strukturen einzuhalten – statt das wir mit acht Toren vorne liegen, war Westerholt auf einmal auf drei wieder dran.“ Ideen zu entwickeln sei also heute verboten, betont Stracke. „Wir haben unter der Woche daran gearbeitet, noch klarer zu spielen“, fordert der Coach die Einhaltung von besagten Strukturen.

Baustelle bei den Gästen ist möglicherweise der Kreis. Felix und Florian Warias sind angeschlagen. „Aber es gibt Alternativen“, ist dem Trainer deswegen nicht bange. Ansonsten tritt seine Sieben in Bestbesetzung an. „Es lief vieles gut, die Hammer haben die Atmosphäre genossen und auch Max Röckenhaus, der so etwas ja noch nicht erlebt hat, hat sich nach anfänglicher Nervosität daran gewöhnt und gut gespielt“, geht Stracke gedanklich doch eine Woche zurück.

Schon jetzt vermisst er die Kulisse der heimischen Halle. „Aber vielleicht hat sich ja da auch in Höchsten etwas getan – in der Vergangenheit waren wir dort mit mehr Zuschauern vertreten“, hofft Stracke auf Stimmung. Die im Team wird besonders gut sein, wenn Altenbögge endlich auch einmal in Höchsten punktet.

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