RSV: Volle Konzentration auf die SG Massen

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Konzentriert aufs Ziel: Der RSV (hier Mirza Bajramovic) wollen gegen Massen nicht patzen.

BÖNEN -  Leichtes Spiel für den RSV Altenbögge? Eigentlich schon, schließlich ist der Tabellenelfte SG Massen II zu Gast. Doch je mehr die Bönener Kreisliga-Handballer in Richtung Aufstieg schielen, desto größer wird auch die Gefahr einen vermeintlich Kleinen zu unterschätzen. Im ersten Rückrundenheimspiel am Sonntag (18 Uhr/MCG-Halle) können die RSV-Akteure also beweisen, wie fokussiert sie tatsächlich sind.

„Wir können nicht mehr wegdiskutieren, dass in dieser Saison mehr drin ist, als oben mitzuspielen, sondern wir ganz oben landen können“, sagt Betreuer Björn Dörnemann zur eigenen Ausgangslage. Durch den Sieg gegen den VfL Kamen vor Wochenfrist haben sich die Altenbögger in eine gute Position gebracht. Einen Punkt liegen sie hinter dem Spitzenreiter aus Oberaden, das direkte Duell steht noch an, eine andere Mannschaft kann wohl nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen. Das heißt aber auch, dass jeder Patzer schwer wiegt, da es wenige Teams in der Liga gibt, die den beiden Führenden vom Papier her gefährlich werden können. Daher stellt Dörnemann vor der Partie gegen den Tabellenelften, der im neuen Jahr noch sieglos ist, alle Warnschilder auf. „Wir versuchen nicht den Fehler zu machen, die vermeintlich schwächeren Teams nicht ernst zu nehmen“, erklärt er und weiß genau: „Das wird schwierig genug. Das findet im Kopf statt. Wir müssen jedem Gegner mit dem gebührenden Respekt begegnen.“

In Hinspiel war das den Bönener gelungen. Garant für den 28:20-Erfolg war die starke Abwehrleistung. Wobei die Defensive erst nach 20 Minuten so richtig sattelfest wurde, als sich Trainer Thomas Richter selbst einwechselte, dann erst setzte sich der RSV zusehends ab.

Personell sind die Voraussetzungen bei den Altenböggern sehr gut. Neben dem langzeitverletzten Dennis Bettermann fällt einzig Tjorben Pflug aus, dessen Schulterverletzung einen Einsatz am Sonntag nicht zulässt. Dafür kann das Trainerteam um Richter, Dörnemann und Timo Althaus ohne schlechtes Gewissen auf die A-Jugendlichen zurückgreifen, da das Team spielfrei hat.

„Wir gehen auf den Platz, um zu gewinnen“, gibt Dörnemann die Marschroute vor. Wenn die Gastgeber ihr Leistungspotenzial abrufen, sollte einem Erfolg gegen Massen nichts im Weg stehen. - bob

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