RSV: Noch einmal aufraffen gegen Werl

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Der angeschlagene Dennis Geckert muss gegen Werl wohl im Rückraum ran.

BÖNEN -  Die Handballer des RSV Altenbögge können sich zu Weihnachten selbst beschenken. Ein Sieg im letzten Spiel im Jahres, und für die Bönener lohnt es sich, die Tabelle an den Christbaum hängen, denn dann stünden sie weiter auf Rang eins. Am Sonntag scheint die Aufgabe von der Papierform her zumindest einfach. Um 18 Uhr gastiert der Vorletzte Werler TV in der MCG-Halle.

„Eine lösbare Aufgabe“, findet RSV-Betreuer Björn Dörnemann, warnt aber im nächsten Atemzug: „Wir haben uns gegen Werl in den vergangenen Jahren immer schwer getan.“ Respekt hat er vor allen Dingen vor dem Kreisläufer des WTV. „Der hat uns immer arge Probleme bereitet. Mit der Umstellung in unserer Deckung bin ich aber guter Hoffnung, dass wir ihn besser in den Griff bekommen.“ Derzeit stellen die Gäste den schlechtesten Angriff der Liga, haben 150 Tore weniger als die Bönener geworfen. „Es ist aber jedes Wochenende das Gleiche, egal ob gegen den Tabellenersten oder den Letzten, wir müssen Handball spielen und zeigen, dass wir gewinnen wollen. Das hat zugegebenermaßen in den vergangenen Wochen gut funktioniert“, möchte Dörnemann eine ebenso überzeugende Vorstellung wie am Vorsonntag beim 43:22 gegen Heeren II sehen.

Ein wenig Kopfzerbrechen bereitet den Altenböggern um Trainer Thomas Richter die aktuelle Verfassung des Teams. Einige Akteure wie Bernd Lublow, Tino Stracke oder Dennis Geckert schleppen sich durch die Begegnungen, sehnen die dreiwöchige Pause bis zum 12. Januar herbei. Die Trainingsbeteiligung hat sich daher reduziert, damit die Spieler in den Partien fit sind. „Die Saison wird immer länger, und wir werden immer müder“, gibt Dörnemann zu.

Gänzlich fehlen wird gegen Werl Tom Beutner, der schon im Weihnachtsurlaub ist. Dennis Geckert (Entzündung am Schienbein) wird sich deshalb nicht wie gegen Heeren schonen können, sondern für Beutner die Rückraumposition übernehmen. Auf seiner angestammten Posten auf Linksaußen überzeugte zuletzt gegen die HCH-Reserve Steffen Pieper. „Ich hoffe, dass er an seine Leistung anknüpfen kann“, sagt Dörnemann. - bob

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