RSV-Cup mit weniger Teams als gewohnt 

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Die gemischte E-Jugend des RSV gewann alle Spiele und damit das Turnier in der MCG-Halle.

Bönen - Eine Plattform für den Handballnachwuchs bietet der RSV Altenbögge mit dem Volksbank-Cup. Diese nutzten am Wochenende allerdings weniger Mannschaften als sonst – das für Samstagmorgen angesetzte Turnier der D-Junioren musste sogar komplett abgesagt werden. „

Wir haben uns zwar kurzfristig noch um Ersatz bemüht, aber vergeblich“, erklärte Jugendobmann Matthias Czok. Trotzdem war der Veranstalter, die Jugendabteilung des Vereins um Czok, durchaus zufrieden. „Es waren schon einige starke Teams am Start“, erklärte er. Auch die sportliche Bilanz des Ausrichters stimmte: Zwei Siegerpokale blieben vor Ort. Die gemischte E-Jugend gewann das Turnier wie auch die C-Junioren des RSV.

Volksbank-Cup des RSV Altenbögge

Insgesamt nahmen 20 Mannschaften an dem dreitägigen Handballturnier teil. Zu stark waren die Gäste zum Auftakt für die ältesten Altenbögger. Die B-Jugendlichen des RSV wurden Vierter, holten einen 6:5-Sieg über den TV Beckum. Über die Platzierung von drei bis fünf entschied bei jeweils 2:6 Punkten die Tordifferenz. Der souveräne Sieger des Wettbewerbs kam mit dem Hammer SC aus der Nachbarstadt.

Richtig „großen“ Handball zeigten am Samstagnachmittag die C-Jugendlichen des RSV. Die von Konny Volkmer und Stefanie Pelzel trainierten Tabellenführer der Kreisliga ließen den Ball laufen und den Gegnern aus dem eigenen Verein und der JSG Unna-Massen keine Chance. „Die erste Sieben, übrigens der Jungjahrgang, spielt ja komplett Kreisauswahl, hat die Landesliga-Qualifikation nur knapp verpasst“, erklärte Jürgen Kornrumpf, Trainer des Turnierzweiten RSV II, die spielerische Überlegenheit des Siegers.

Die C-Mädchen gewannen ihren Wettbewerb zwar nicht. Aber sie nahmen Revanche. „In der Meisterschaft haben sie gegen den Hammer SC noch knapp verloren“, blickte Czok zurück. Am Samstag schlugen sie den Gast deutlich mit 13:7.

Für die Eltern, nicht nur für die Altenbögger hinter Kasse, Kiosk, Grill oder an der Kuchentheke, war das Handballfest ihres Nachwuchses ein Großkampftag. „Mama. Jetzt komm endlich!“, forderten die Kleinen vehement zum Gucken auf. J ml

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